Trockenheit im Kreis

Niedriger Pegel: Entnahme-Verbot für Flusswasser im Werra-Meißner-Kreis droht

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Vielleicht darf bald kein Wasser mehr aus der Werra entnommen werden.

Wegen niedriger Pegelstände an Flüssen und Bächen wird die Entnahme von Wasser in den kommenden Tagen voraussichtlich eingeschränkt.

Laut dem Regierungspräsidium Kassel sind die Pegel in Nord- und Osthessen wegen der anhaltenden Trockenheit in den Niedrigwasserbereich gesunken. Die Unteren Wasserbehörden der Landkreise können nun die Wasserentnahme beschränken, damit Fische und Gewässerorganismen nicht gefährdet werden. Das bereiten aktuell die Ämter in Stadt und Landkreis Kassel sowie im Werra-Meißner-Kreis vor.

Normalerweise dürfen Anlieger aus Gewässern Wasser entnehmen. Auch für das Schöpfen von Hand – beispielsweise mit einer Gießkanne – ist generell keine Erlaubnis notwendig, solange die Entnahme im Rahmen bleibt. Für die drei großen Flüsse in der Region – Fulda, Weser und Werra – gelten grundsätzlich Mengenbeschränkungen bei der Entnahme.

Das Regierungspräsidium Kassel stimmt die Einschränkungen mit der Unteren Wasserbehörde ab. Diese werde die Pegelstände beobachten und voraussichtlich in der kommenden Woche Verbote für einzelne Gewässer aussprechen, erklärt RP-Sprecher Michael Conrad. Auch wenn sie noch nicht gelten, sei schon jetzt bei der Wasserentnahme aus Bächen und Flüssen rücksichtsvolles Handeln gefragt. 

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