Gemeinsam für die Region

Werra-Meißner-Kreis und Kassel: Ökolandbau Modellregion Nordhessen erweitert

Heuballen, die bei Sonnenschein auf einem abschüssigen Feld liegen, im Vordergrund ein Feldweg, im Hintergrund Wald
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Für ökologische Landwirtschaft und Klimaschutz: Der Werra-Meißner-Kreis und Landkreis Kassel bilden seit 2015 die Ökolandbau-Modellregion Nordhessen. Nun ist auch die Stadt Kassel Kooperationspartner.

Bereits seit 2015 arbeiten der Werra-Meißner-Kreis und Landkreis Kassel für ökologischere Landwirschaft zusammen. Nun ist als neuer Kooperationspartner auch die Stadt Kassel dabei.

Werra-Meißner – Gemeinsam mit dem Landkreis Kassel bildet der Werra-Meißner-Kreis die Ökolandbau Modellregion Nordhessen. Nun ist auch die Stadt Kassel Teil der Kooperation, die „vor allem die Bereiche ökologische Landwirtschaft, Klimaschutz und gesunde Ernährung umfasst“, heißt es in einer Presseerklärung.

Die Landkreise erhielten für das Projektmanagement ihrer Modellregion von 2021 bis 2024 einen Zuschuss von 75 Prozent. Die Verlängerung und die verbesserte Förderung habe der hessische Ökoaktionsplan ermöglicht, der vorsehe, dass 25 Prozent der landwirtschaftlichen Anbaufläche in Hessen bis Ende 2025 ökologisch bewirtschaftet werden.

So sei es nun beiden Landkreisen möglich, eine volle Stelle für das Projektmanagement vorzuhalten. Dafür sei ein Eigenanteil nötig, diesen trügen Stadt und Landkreis Kassel, Werra-Meißner-Kreis und Institutionen wie Kreisbauernverbände und die Vereine für Regionalentwicklung.

Ökolandbau Modellregion Nordhessen: Unterstützung der Universität Kassel

„Von der Ausweitung der Projektmittel profitiert der nordhessische Zusammenschluss durch eine Stundenaufstockung, denn bisher teilten sich die zwei Landkreise eine Personalstelle für das Projekt“, heißt es in der Mitteilung. Ferner unterstütze die Universität Kassel das Projekt und zwar dadurch, dass sie zwei Arbeitsplätze in Witzenhausen und Frankenhausen zur Verfügung stellt.

Bereits seit September 2015 bildeten der Landkreis Kassel und der Werra-Meißner-Kreis gemeinsam mit dem Förderverein der Universität Kassel als Träger die Ökolandbau Modellregion Nordhessen, berichtet Wallmann.

Ökolandbau Modellregion Nordhessen: Neue Absatzmöglichkeiten in der Stadt

Die Ausweitung fördere nun auch die Absatzmöglichkeiten für umweltverträgliche und regional hergestellte Produkte in der Stadt Kassel, die zunehmend von Verbrauchern gefordert würden. Denn: „Unsere Landwirte erzeugen hochwertige und vielfältige (Bio-)Lebensmittel“, sagt Vize-Landrat Rainer Wallmann.

Auch die Koordinatorin der Ökolandbau Modellregion für den Werra-Meißner-Kreis, Sabine Marten, freut sich laut Mitteilung über die Ausweitung, weil sie nun Projektziele intensiver verfolgen könne.

Neben der Weitergabe bisheriger Erfahrungen an interessierte Kommunen, arbeite sie an neuen Projekten wie „Gesund genießen im WMK“. Außerdem stehe die Umstellung der Mittagsverpflegung an Schulen auf dem Plan. (Sarah Schnieder)

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