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Werra-Meißner-Lab in Eschwege wurde offiziell eröffnet

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Von: Eden Sophie Rimbach

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Einen Moderationskoffer überreichte Landrätin Nicole Rathgeber (links) dem Team des Werra-Meißner-Labs.
Einen Moderationskoffer überreichte Landrätin Nicole Rathgeber (links) dem Team des Werra-Meißner-Labs, das aus Projektleiter Curtis Große und den Projektmanagern Daniel Carl und Elena Garcia besteht. © Eden Sophie Rimbach

Das Werra-Meißner Lab ist jetzt offiziell eröffnet. Projektleiter Curtis Große und die Projektmanager Daniel Carl und Elena Garcia begrüßten am Mittwoch zahlreiche Gäste in den Räumen in der Friedrich-Wilhelm-Straße 40-42 in Eschwege.

Eschwege – Sie erklärten die Aufgaben des Werra-Meißner Labs, das es sowohl in den Räumen als auch mobil und digital gibt. Prof. Dr. Kristina Sinemus, Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, betonte, dass man die offizielle Eröffnung erst habe feiern wollen, wenn zum einen etwas vor Ort zu sehen und das gemeinsame Feiern dort möglich sei.

Gern habe man die Landesgelder von knapp 1,3 Millionen Euro in das Werra-Meißner Lab und die zirka 450 000 Euro in das Kompetenzzentrum für Digitalisierung im ländlichen Raum (KDLR) investiert. Auch in anderen Regionen wolle man dies tun. Helfen solle es unter anderem Unternehmen bei der Digitalisierung, Kommunen beim Thema digitales Rathaus und auch in Bereichen wie Gesundheit und Mobilität.

Sinemus betonte, dass es sich im Werra-Meißner-Kreis um eine Gemeinschaft handele, die es sich zu fördern lohne. Die Region erhalte das „Smart Region“-Label.

„Das macht mich unfassbar stolz, was Sie drei geschafft haben in der Zeit“, dankte Landrätin Nicole Rathgeber Große, Carl und Garcia. Besonders wichtig sei ihr, dass das Team auch zu den Menschen komme. Zur bisherigen Arbeit habe es viele gute Rückmeldungen gegeben.

Dr. Lars Kleeberg, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Werra-Meißner-Kreis (WFG), zeigte, dass das Angebot des Labs zu einem großen Spektrum an Zielgruppen mit fast 1000 Vereinen, knapp 4000 Unternehmen und etwa 100 000 Bürgern im Kreis passen müsse. Er äußerte den Wunsch, dass es Bestand haben und auch ein festes Element für Nordhessen werde. Kleebergs Dank galt dem Team der WFG, Sinemus für die Finanzierung und ein stets offenes Ohr sowie Rathgeber und dem Kreistagsvorsitzenden Friedel Lenze.

Kleeberg und Große blickten auf die bisherige Arbeit des Labs zurück. Große berichtete von Veranstaltungen mit unter anderem Vereinen und Schulklassen. Er appellierte an die Gäste, das Angebot zu nutzen: „Auch Sie können Digitalisierung lieben!“

Moderator Falk Drescher fragte Martin Preiß vom Unternehmen DVS Technology und Prof. Dr.-Ing. Michael Namokel, Vizepräsident der Diploma Hochschule, was sie sich von diesem neuen Ort erhoffen. Sie sprachen das Aufzeigen von Möglichkeiten in der Region und Chancen für Hochschulabsolventen bei regionalen Unternehmen an. Nach einem Vortrag von Franz-Reinhard Habbel luden Große, Carl und Garcia zu einem Rundgang ein. Digitale Technik erlebten die Besucher, die mit einer VR-Brille ferne Orte bereisten.

120 Besucher bei erstem Digi-Festival

Neun Redner aus Unternehmen mit digitalen Themen aber auch aus Bereichen wie der Verwaltung, dem Tourismus und der Hochschulbildung sprachen beim ersten Digi-Festival. Es fand am Mittwoch nach der offiziellen Eröffnung im Werra-Meißner Lab statt.

Unter anderem hielt Christian Bredlow, Geschäftsführer Digital Mindset, einen längeren Vortrag. Zeitweise sind etwa 120 Besucher zur selben Zeit vor Ort gewesen, wie Curtis Große, Projektleiter Werra-Meißner Lab, mitteilt. Laut Große sei viel Aufbruchstimmung spürbar gewesen. Neben vielen Überlegungen, wie gemeinsam an Projekten gearbeitet werden kann, habe es auch Rückmeldung von Bürgermeistern gegeben, die mit dem Lab in den Austausch treten wollen, um in den Verwaltungen die richtigen Impulse zu setzen.

Die Referenten seien gelobt worden und er habe von Besuchern Sätze gehört wie: „Jetzt kaufe ich mir doch ein Handy.“ Im Lab probierten sie die VR-Brille aus und nahmen an Führungen durch die Räume teil. Livemusik mit einem DJ erwartete die Besucher beim Festival, das man gern wiederholen wolle.

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