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Lothar Hellwig: Bischhausens langjähriger Ortsvorsteher wird heute 70 Jahre alt

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Von: Stefanie Salzmann

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Lothar Hellwig wird 70. Er war 28 Jahre Ortsvorsteher von Bischhausen.
Lothar Hellwig Bischhausen © Deppe, Lasse

Die Liste seiner Ehrenämter ist lang. Aber unter anderem war Lothar Hellwig 28 Jahre Ortsvorsteher von Bischhausen. Heute feiert er seinen 70. Geburtstag.

Bischhausen – Die Liste seiner Ehrenämter ist lang – Stück für Stück Abschied davon genommen, hat er seit einigen Jahren. Zuletzt gab Lothar Hellwig im Frühjahr vorigen Jahres, vor allem aus gesundheitlichen Gründen, sein Amt als Ortsvorsteher von Bischhausen ab, das er 28 Jahr innehatte. Heut feiert Lothar Hellwig in seinem Heimatort seinen 70. Geburtstag.

Das Gute an der Bundeswehr sei, sagte Hellwig vor einigen Jahren, dass man so früh in den Ruhestand geschickt wird. Gut war das nicht nur für ihn persönlich, sondern auch für sein Dorf Bischhausen und die ganze Stadt Waldkappel. Denn die gewonnene Zeit investierte Hellwig vor allem darein, seine Heimat voranzubringen.

Doch 2016 zieht sich Hellwig als Stadtverordneter und auch aus dem Kreistag zurück – vor allem aus privaten Gründen. „Manchmal möchte man auch abends lieber die Beine hochlegen, als von einer Sitzung zur nächsten zu eilen“, sagt der gebürtige Bischhäuser. Vor allem sein Mandat im Kreistag habe die Schlagzahl der Termine massiv erhöht.

Lothar Hellwig blieb zwar nach 2016 mit Leib und Seele und vollem Engagement Ortsvorsteher, doch auch mehr Zeit für das Private musste sein, für seine Familie und seine Enkelkinder.

Zwei Gründe hatten Lothar Hellwig Ende der 1980er-Jahre in die Kommunalpolitik gebracht. Zum einen stammt er aus einem sozialdemokratisch geprägten Haus, schon der Großvater saß in der Gemeindevertretung des damals noch eigenständigen Bischhausen. „Zum anderen ist es meine innere Einstellung, was für die Region zu machen.“

Und das hat er: Viele Großprojekte hat Hellwig begleitet und vorangetrieben. Stolz ist er auf das Alte Amtsgericht, das mit Mitteln der Dorferneuerung trotz manchem Gegenwind restauriert wurde.

Ebenso prägend war das Jahr 2010, als Bischhausen im HR zum Dollen Dorf gewählt wurde. „Die Entscheidung damals auf dem Hessentag in Stadtallendorf – das vergisst man nie“, sagt er. (Stefanie Salzmann)

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