An Werratalsee und Meinhardsee

Drei Sportler von Hunden gebissen - innerhalb weniger Tage 

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Hundebiss gelten als gefährliche Körperverletzung. Freizeitsportler wurden am Meinhardsee und am Werratalsee von Hunden gebissen. (Symbolbild)

Am Meinhardsee bei Grebendorf und am Werratalsee bei Schwebda sind innerhalb von vier Tagen drei Freizeitsportler von Hunden gebissen worden. 

  • Am Werratalsee und am Meinhardsee werde Jogger von freilaufenden Hunde angegriffen und gebissen.
  • Die Vorfälle passierten innerhalb weniger Tage.
  • In zwei Fällen geht es scheinbar um den gleichen Hund.

Grebendorf/Schwebda– Innerhalb von vier Tagen sind drei Menschen am Werratalsee und am Meinhardsee von freilaufenden Hunden angegriffen und gebissen worden. 

Montag voriger Woche wird ein 15-jähriger Jogger am Meinhardsee von fünf unangeleinten Hunden umzingelt, ein Schäferhund beißt den Jugendlichen in den Oberarm, berichtet hna.de*.

Der erstattet nach einigen Tagen auch Anzeige, doch die beschrieben Familie mit Kind und den fünf Tieren konnte bisher nicht ermittelt werden. „Wir haben niemanden, der offiziell mehr als drei Hunde hält“, erklärt Meinhards Bürgermeister Gerhold Brill auf Anfrage.

Eschwege: Skaterin von Hund gebissen - Sechs Zentimeter tiefe Wunde 

Am darauffolgenden Tag, Dienstag, 24. März, gegen 17 Uhr ist eine 31-jährige Frau aus Eschwege mit ihren Inlinern am Werratalsee unterwegs. An einer Stelle des Weges bei Schwebda, der dort parallel zur Bundesstraße verläuft, sieht sie schon von Ferne eine Frau mit einem großen Hund an der langen Leine. 

Gefährlich für Sportler: Im Bereich dieser Zelte am Werratalsee wurden zwei Sportler angegriffen.

Zwar nimmt die Frau den Hund kurz, doch als die Skaterin das Tier passiert, schnappt es zu und beißt sie ins Bein. Die Hundebesitzerin fährt sie noch zu ihrem Auto. „Erst dachte ich, es ist nicht so schlimm, aber dann hat es nicht aufgehört zu bluten.“

Als sie dann in der Notaufnahme des Eschweger Krankenhauses eintrifft, wird sie dort vom Personal mit den Worten begrüßt: „Schon der dritte Hundebiss innerhalb weniger Tage.“ Ihre Bisswunde ist sechs Zentimeter tief, die Eschwegerin muss drei Tage im Krankenhaus bleiben und wird antibiotisch behandelt.

Eschwege (Nordhessen): Hund beißt Jogger am Werratalsee

Zwei Tage später, am Donnerstag, 26. März, wird an derselben Stelle am Werratalsee ein 43-jähriger Jogger in den Po gebissen. Die Beschreibung des Tieres, bei dem es sich um einen Weimaraner handeln soll, ist identisch mit der der Inlinerin. 

Drei Mädchen, die Zeugen des Vorfalls waren, behaupten gegenüber dem Jogger, dass der Hund zu den Anglerzelten gehöre, die dort seit längerer Zeit aufgebaut sind. Vorgestern joggte der Mann dort wieder auf seiner Runde entlang und bestätigt, dass der Hund dort immer noch frei herumläuft. Beide Opfer vom Werratalsee haben keine Anzeige erstattet.

Hunde beißen Sportler: Anwalt rät, sofort Polizei zu informieren

Der Eschweger Anwalt Kevin Faber, der auch die Skaterin vertritt, empfiehlt, in solchen Fällen grundsätzlich sofort die Polizei zu rufen. „Hierbei handelt es sich um gefährliche Körperverletzung, weil ein Werkzeug (Hund) benutzt wurde.“ 

Er weist darauf hin, dass jeder Hundeführer dafür Sorge tragen muss, dass er sein Tier so führt, dass es keine Gefahr ist – ob mit oder ohne Leine. „DerHund muss in jedem Moment abrufbar sein“. Außerdem sollte jeder Hundebiss ärztlich behandelt werden. „Die Wunden sehen oberflächlich nicht schlimm aus, sind aber oft sehr tief.“

Von Stefanie Salzmann

In Vellmar hat ein schwarzer Hund einen Radfahrer gleich zweimal gebissen, berichtet hna.de*.

*hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Quelle: Werra-Rundschau

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