In Wanfried  sollen kleine Häuschen auf der alten Bahnstrecke entstehen

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So könnte es aussehen: Die Häuser könnten wie ein Zug ausgerichtet werden.

Auf der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Eschwege und Treffurt, die durch Wanfried führt, sollen kleine Häuschen im Stil von Eisenbahn-Waggons errichtet werden. 

Wanfried. Trotz seiner fast 75 Jahre gehen dem Wanfrieder Arzt Dr. Helmut Pippart nicht die Ideen aus. Sein neuester Plan: Auf der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Eschwege und Treffurt, die durch Wanfried führt, will er kleine Häuschen im Stil von Eisenbahn-Waggons errichten. Die Gebäude sollen barrierearm sein und damit für alle Generationen zur Verfügung stehen. Vier bis sechs dieser Gebäude möchte Pippart auf seinem Grundstück errichten. Nebenan hat er schon den ehemaligen Bahnhof zum seniorengerechten Wohnen mit Café umgebaut. 1998 wurden die Schienen abgebaut.

Als würde dort ein Zug langfahren

Für sein neues Projekt hat er bereits mit einem Architekturbüro aus Würzburg Ideen entwickelt. „Am Ende soll es so aussehen, als würde hier ein Zug langfahren“, sagt Pippart. Etwa 60 Quadratmeter Wohnfläche soll jedes der Häuschen vorweisen. Zu jedem der kleinen Häuser gehört eine Grünfläche. Möglich wäre es auch, die Häuser im Halbkreis anzuordnen – ein kleines Dorf in der Stadt. Gebaut wird nach modernen Gesichtspunkten. Neben der Barrierearmut soll eine Fotovoltaikanlage Strom generieren, geheizt werden könnte mit Bodenwärme. Die Lage im Herzen Wanfrieds sei nicht nur historisch reizvoll, sondern auch infrastrukturell. Alle notwendigen Einrichtungen in der Innenstadt könnte man fußläufig erreichen.

Pippart such Investoren für das Projekt - Kosten 500 bis 600.000 Euro

Das Projekt selbst umsetzen möchte Dr. Pippart in seinem Alter nicht mehr. Deswegen sucht er nach Investoren, die sich beteiligen. Mit Kosten von etwa 500 000 bis 600 000 Euro rechnet er. „Je mehr Häuser gebaut werden, desto günstiger wird es“, sagt Pippart. Das Projekt startet erst, wenn genügend Interessenten vorhanden sind – zwei bis drei würden schon genügen. 

Melden kann man sich unter 0170/55 1 52 55.

Quelle: Werra-Rundschau

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