Polizeiermittlungen

Nach Trunkenheitsfahrt in Psychatrie gelandet: Meinharder löst Polizeieinsatz aus

Die Polizei hat am Freitag auf der A7 bei Kirchheim einen betrunkenen Autofahrer gestoppt - seine Reaktion ist ungewöhnlich.
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Gegen einen 44-Jährigen aus Meinhard laufen nun mehrere Ermittlungen.

Gegen einen 44-Jährigen aus Meinhard laufen nun mehrere Ermittlungen. Unter anderem wegen der mutmaßlichen Fahrt unter Alkoholeinfluss.

Eschwege/Grebendorf – Ein 44 Jahre alter Mann aus Meinhard hat am Donnerstagabend für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt. Gegen 21.10 Uhr sei er offenbar erheblich alkoholisiert aus einer Kneipe in der Innenstadt gekommen, in sein Auto gestiegen und losgefahren. Zeugen, die das beobachteten, benachrichtigten die Eschweger Polizei. Die Fahndung verlief erfolglos.

Später wurden die Polizisten wegen Streitigkeiten nach Grebendorf gerufen. Ein Mann soll eine Familienangehörige beleidigt, bespuckt und geschubst haben. Zudem habe er eine Tür eingetreten. Der Mann war nicht anzutreffen, dafür aber sein Auto, das sich auf dem Grundstück befand.

Blut abgenommen:Alkoholtest vor Ort war nicht möglich

Laut Polizei handelte es sich dabei um den Wagen von der mutmaßlichen Trunkenheitsfahrt. Kurz darauf trafen sie auf den 44-Jährigen, den sie nach kurzer Flucht festnahmen. Er habe sich gegen die Festnahme sehr gesträubt und sei verbal extrem ausfällig gewesen. Ein Alkoholtest vor Ort sei daher nicht möglich gewesen, sagt Polizeihauptkommissar Alexander Först auf Nachfrage.

Laut den Beamten vor Ort sei der Mann augenscheinlich alkoholisiert gewesen. Wegen Fremd- und Eigengefährdung wurde der Mann in eine Eschweger Psychartrie gebracht. Dem 44-Jährigen wurde Blut abgenommen, deren Ergebnisse am Freitag noch nicht vorlagen. Es wird nun mehrfach gegen ihn ermittelt: Wegen des Verdachts auf Fahrt unter Alkohol- und Drogeneinfluss, Körperverletzung. Bleidigung und Sachbeschädigung. (jes)

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