Vorstellung der fünf Neuen

Gemeindeschwestern 2.0 sind für die Bürger im Werra-Meißner-Kreis im Einsatz

Die fünf neuen Gemeindeschwestern 2.0 für den Werra-Meißner-Kreis stellen sich vor. Zu sehen sind  (von links) Julia Beyer, Maren Gerlach, Ines Mühlhausen, Maria Sangmeister und Jessica Pautz zusammen mit Landrat Stefan Reuß sowie Steven Renner, Geschäftsstellenleiter Gesunder Werra-Meißner-Kreis und Britta Salewski vom Gesundheitsamt.
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Fünf neue Gemeindeschwestern 2.0 für den Werra-Meißner-Kreis: (von links) Julia Beyer, Maren Gerlach, Ines Mühlhausen, Maria Sangmeister und Jessica Pautz zusammen mit Landrat Stefan Reuß sowie Steven Renner, Geschäftsstellenleiter Gesunder Werra-Meißner-Kreis und Britta Salewski vom Gesundheitsamt.

In vier Landkreisen in Hessen gibt es das vom Land Hessen geförderte Projekt Gemeindeschwester 2.0, der Werra-Meißner-Kreis ist einer davon. Am 1. Juni hat die fünfte Gemeindeschwester ihren Dienst aufgenommen.

Landrat Reuß begrüßte jetzt alle neuen Einsatzkräfte. „Das Bild und die Tätigkeit der Gemeindeschwester hat sich komplett gewandelt. Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Projekt umsetzen können und möchten gerade den älteren Menschen Hilfe anbieten, sodass sie möglichst lang in ihrem gewohnten Lebensumfeld bleiben können“, sagt Landrat Stefan Reuß. Die Gemeindeschwestern 2.0 sind mit Gesprächen für die Menschen da, helfen bei Anträgen und stehen beratend und vermittelnd zur Seite“, erklärt Steven Renner, Geschäftsstellenleiter von Gesunder Werra-Meißner-Kreis, der das Projekt mit an den Start brachte.

Finanziert wird das Projekt mit 159 000 Euro für die nächsten vier Jahre durch die Offensive „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“, aber auch der Werra-Meißner-Kreis hilft bei der Finanzierung. „Wir freuen uns jetzt schon über die ersten sehr positiven Erlebnisse und möchten das Projekt fest etablieren“, fügt Stefan Reuß an.

Jede Gemeindeschwester ist an eine Hausarztpraxis angegliedert, kann aber in ihrem Bereich bei allen Bürgern helfen. Den Kontakt kann der Hausarzt herstellen, die Hilfe der Gemeindeschwestern ist kostenlos. Für ihre Aufgaben werden die neuen Gemeindeschwestern vom Gesunden Werra-Meißner-Kreis speziell geschult und vorbereitet.

Marion Sangmeister, angegliedert an die Praxis Hausärzte am Bahnhof Eschwege, ist zuständig für Eschwege, Weißenborn, Wehretal und Meinhard und war zuvor Medizinische Fachangestellte. Für Waldkappel, Wanfried, Sontra, Ringgau, Herleshausen, Wehretal und Meinhard sowie teilweise für Eschwege und Weißenborn ist Julia Beyer, angegliedert an die Praxis Dr. Jann Hünermund, zuständig.

Maren Gerlach, angegliedert an die Praxis Dr. Oliver Kühlke in Bad Sooden-Allendorf, ist für Bad Sooden-Allendorf, Meißner und Berkatal verantwortlich. Jessica Pautz, angegliedert an die Praxis Dr. Klaudia Ress, ist für Hessisch Lichtenau und Großalmerode zuständig.

„Ich bin seit dem 1. Juni dabei und es macht sehr viel Spaß mit den älteren Menschen ins Gespräch zu kommen und ihnen helfen zu können, man bekommt sehr viel zurück“, erklärt Maren Gerlach, die vorher als Pflegefachkraft gearbeitet hat.

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