Perspektive für sechs junge Menschen

Werraland Lebenswelten: Schüler mit Beeinträchtigung schließen Berufsbildung ab

Zertifikatsübergabe: (von links) Constance Henning (Leitung BBB), Uta Grube (Hauswirtschaft BBB), Jasmin Döring, Michaele Harnge (Werraland), Robin Blankenstein, Manuel Riebeling, Jennifer Ross, Tobias Franke, Jonas Ernst, Sarah Köhler (Agentur für Arbeit), Tanja Frommert (Werraland) und Vorstand Georg Forchmann.
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Zertifikatsübergabe: (von links) Constance Henning (Leitung BBB), Uta Grube (Hauswirtschaft BBB), Jasmin Döring, Michaele Harnge (Werraland), Robin Blankenstein, Manuel Riebeling, Jennifer Ross, Tobias Franke, Jonas Ernst, Sarah Köhler (Agentur für Arbeit), Tanja Frommert (Werraland) und Vorstand Georg Forchmann.

Jennifer Ross ist eine von sechs jungen Menschen mit Beeinträchtigungen, die erfolgreich den Berufsbildungsbereich (BBB) der Werraland Lebenswelten abgeschlossen haben.

Eschwege – „Ich hatte Probleme, du hast mir geholfen, meine Probleme zu lösen“, sagt Jennifer Ross in ihrer bewegenden Rede in Richtung ihrer Ausbilderin Uta Grube.

27 Monate dauert die Qualifizierungsmaßnahme, während der sich die jungen Teilnehmer in verschiedenen Berufsfeldern ausprobieren, Praktika absolvieren und sich für einen Bereich entscheiden. So auch Jennifer Ross. Die 21-Jährige entschied sich für den Bereich Hauswirtschaft und absolvierte zur Berufsorientierung ein Praktikum in der Waschbar – und hier wird sie zukünftig auch arbeiten. „Jennifer hat sich während ihres Praktikums bestens ins Team der Waschbar integriert, lernte schnell die Abläufe und arbeitet sehr zuverlässig“, lobt Constance Henning, Leiterin des Berufsbildungsbereiches.

Mit der neuen Arbeitsstelle endet für Jennifer und ihre Mitstreiter ein wichtiger und prägender Lebensabschnitt. Denn dank der umfassenden Betreuung und Begleitung durch das Fachpersonal des Berufsbildungsbereiches wird jungen Menschen mit Beeinträchtigungen nicht nur eine berufliche Bildung, sondern vor allem auch eine berufliche Perspektive ermöglicht.

Finanziert werden die Qualifizierungen durch die Agentur für Arbeit. Voraussetzung dafür ist, dass ein Rechtsanspruch auf eine Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben positiv beschieden wird. „Wir sind sehr stolz auf Sie und Sie können stolz auf sich sein“, sagte Sarah Köhler, Rehabilitationsberaterin der Agentur für Arbeit, die ebenfalls bei der feierlichen Zertifikatsübergabe dabei war.

Für die sechs Absolventen steht jetzt der nahtlose Übergang an ihre neue Arbeitsstelle an: Robin Blankenstein, Jasmin Döring, Manuel Riebeling und Jonas arbeiten zukünftig in der Werraland-Werkstatt am Hessenring, Tobias Franke als Hausmeistergehilfe im Hotel Kochsberg und Jennifer Ross freut sich auf ihre bereits bekannten Kolleginnen der WaschBar. „Wir können sehr stolz auf uns sein. Dank der Unterstützung durch Frau Henning, Frau Grube und allen anderen Ausbildern im BBB haben wir die Chance, unsere beruflichen Wünsche und Träume zu verwirklichen“, so die mutige junge Eschwegerin am Ende ihrer rührenden Rede.  red/ts

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