Wettkampf mit viel Spaß

Siegerehrung der U10-Jugendwehren: Oswald aus Unterrieden erhält vom stellvertretenden Stadtbrandinspektor Lothar Heuckeroth (links) den Siegerpokal für die U10-Jugendwehren. Bürgermeisterin Angela Fischer (Zweite von links) freut sich mit Martin von der Unterrieder Jugendwehr, Stadtbrandinspektor Hans-Heinz Staude und Stadtjugendfeuerwehrwart Jens Engelke. Foto: Neugebauer

Hubenrode. In Hubenrode wurde der Stadtfeuerwehrtag ausgetragen. Gewonnen haben bei den Jugendspielen am Ende die Gastgeber. Auf ihre Kosten gekommen sind aber alle Teilnehmer.

Hubenrode. Einen Leinenbeutel in einen Punktekreis werfen, einen Tischtennisball durch einen 15 Meter langen C-Schlauch rollen und einen Wasserbecher mit einem Schubkarren durch einen Parcours mit einer Wippe transportieren - das waren nur einige Aufgaben, die die 16 Jugendwehren beim Stadtfeuerwehrtag in Hubenrode zu bewältigen hatten. „Die Jugendlichen sollen bei den Wettkämpfen ihren Spaß haben, deshalb gibt es jedes Jahr ein paar neue Spielchen“, sagte Stadtjugendfeuerwehrwart Jens Engelke, der damit den Ehrgeiz der Jugendlichen anstachelte.

So wurden beim Wassertransportspiel um jeden Tropfen Wasser gekämpft und die Wasserbecher am Ende der Hindernisstrecke förmlich ausgewrungen, als sie in die Eimer geschüttet wurden. „Ich hätte auch nichts dagegen, mal für sechs Minuten im Regen zu stehen“, sagte Lucas Hildebrand von der Jugendfeuerwehr Ermschwerd, nur um ein kleines Plus im Wassereimer zu haben. Aber das Wetter tat ihm nicht den Gefallen und so hatte er nach sechs Minuten mit seinem Team 30 Millimeter Wasser gesammelt.

Für Falk Herwig aus Neuseesen und Eric Lange aus Werleshausen hat das Leinenbeutelwerfen am meisten Spaß gemacht, denn die beiden haben mit ihren Mannschaftkameraden als Einzigste immer in die Mitte getroffen und die volle Punktzahl erreicht. Beim Tischtennisballrollen war die Hubenröder Jugendwehr die Beste; sie brauchte lediglich 48 Sekunden, bis der Tischtennisball am anderen Ende des Schlauches wieder zum Vorschein kam.

Aber nicht nur Schnelligkeit und Geschicklichkeit waren gefragt, auch Feuerwehrwissen ging in die Bewertung ein. So mussten die Jugendlichen beispielsweise die Durchmessergröße eines D-Schlauches bestimmen (25 Millimeter) und die Wasserdurchflussmenge bei einem B-Strahlrohr mit Mundstück in vier Minuten wissen (2400 Liter).

Auch hier konnte die Hubenröder Feuerwehr alle Fragen richtig beantworten und lag im Endergebnis knapp vor der Ermschwerder Feuerwehr, die das Kistenrennen in 1:57 Minuten gewann und der Hundelshäuser Jugendfeuerwehr, die beim Decke drehen in 40 Sekunden die Nase vorn hatte. Bei den Einsatzwehren, die am Nachmittag verschiedene praxisnahe Geschicklichkeits-, Schnelligkeits- und Erste-Hilfe-Aufgaben erfüllen mussten, setzte sich die Gertenbacher Wehr ganz knapp vor der Ermschwerder und der Roßbacher Einsatzabteilung durch.

Nach der Siegerehrung wurden der langjährige Stadtbrandinspektor Hans-Heinz Staude und sein Stellvertreter Lothar Heuckeroth von ihren Dienstpflichten entlassen und der neue Stadtbrandinspektor Björn Wiebers sowie die beiden Stellvertreter Ullrich Harms und Bernd Werner von Bürgermeisterin Angela Fischer vereidigt. (znb)

Die Ergebnisse:

Jugendliche U10: 1. Unterrieden, 2. Werleshausen, 3. Witzenhausen.

Jugendliche: 1. Hubenrode, 2. Ermschwerd I, 3. Hundelshausen, 4. Unterrieden, 5. Wendershausen, 6. Werleshausen, 7. Witzenhausen, 8. Kleinalmerode, 9. Neu-Eichenberg, 10. Ermschwerd II, 11. Gertenbach I, 12. Blickershausen, 13. Gertenbach II.

Erwachsene: 1. Gertenbach, 2. Ermschwerd, 3. Roßbach II, 4. Unterrieden, 5. Hubenrode Männer, 6. Hubenrode Frauen, 7. Kleinalmerode, 8. Roßbach I, 9. Witzenhausen, 10. Blickershausen.

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