An ersten Tanz erinnern sie sich gut

Wichmannshausen: Gerda und Günther Axt feiern heute ihre Eiserne Hochzeit

Gerda und Günther Axt aus Wichmannshausen feiern heute ihre Eiserne Hochzeit. Sie lernten sich im Jahr 1954 beim Tanz in den Mai im Saal der Gaststätte „Zum Weißen Ross“ kennen.
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Gerda und Günther Axt aus Wichmannshausen feiern heute ihre Eiserne Hochzeit. Sie lernten sich im Jahr 1954 beim Tanz in den Mai im Saal der Gaststätte „Zum Weißen Ross“ kennen.

Ihre Eiserne Hochzeit feieren heute nach 65 Ehejahren Gerda und Günter Axt in Wichmannshausen.

Wichmannshausen – An den Tanz in den Mai 1954 erinnern sich Gerda und Günther Axt noch sehr gut: Im Saal der Gaststätte „Zum Weißen Ross“ in Wichmannshausen hatte sich das Paar damals kennengelernt, blickt heute auf 65 gemeinsame Ehejahre zurück.

Damals war die aus Breitau stammende Gerda Görke mit ihrer Freundin Gisela auf dem Fahrrad unterwegs gewesen, um deren Tante zu besuchen. Schnell verliebten sich Gerda und Günther beim Tanzen ineinander, heirateten zwei Jahre später. Besonders bei der Hochzeit der beiden war, dass Heinrich Axt, der Vater des Bräutigams und damaliger Bürgermeister, für die standesamtliche Trauung seines Sohnes und seiner Schwiegertochter zuständig war.

Neben der gemeinsamen Arbeit bei der Firma Rollmann und Rose, bei der die Näherin und der gelernte Maschinenschlosser bis zur Firmenauflösung einen Großteil ihres Arbeitslebens verbrachten, prägte die Verbundenheit des Wichmannshäuser Paares alle Bereiche seines Lebens.

Als unzertrennlich und gutes Team beschreibt die Familie das 84- und 85-jährige Paar. In der gegenseitigen Achtung der beiden sieht die Familie auch teilweise den Grund dafür, dass sie nun das Fest der eisernen Hochzeit feiern können. „Es hat einer auf den anderen Rücksicht genommen“, weiß Gerda Axt, die ihren Ehemann stets bei seinem vielfältigen ehrenamtlichen Engagement im Dorf- und Vereinsleben unterstützt hat.

Bis heute Liebe zum Fußball

Früh entdeckte der Jubilar seine Liebe zum Fußball, die ihn bis heute begleitet, indem er den Sport durch Zeitung und Fernsehen verfolgt. Nachdem eine halbjährig andauernde Verletzung als Torwart seine aktive Zeit im Sport frühzeitig beendete, begleitete ihn der Verein weiterhin und er engagierte sich als Jugendleiter. Auch in der Freiwilligen Feuerwehr war er tätig, brachte sich schließlich noch als Kassierer und in der Seniorenabteilung ein. Außerdem entdeckte er den Angelsport für sich, versorgte die Familie ab diesem Zeitpunkt mit frischen Fischen. Bereits früh brachte sich auch Gerda Axt in das Vereinsleben Wichmannshausens ein, trat dem Landfrauen- und dem Sportverein bei und engagierte sich im Frauenkreis der evangelischen Kirche, dessen Treffen sie bis heute besucht.

Besonders wichtig ist dem Paar ein harmonisches Familienleben, weswegen heute zu den ersten Gratulanten auch die gemeinsame Tochter und der Schwiegersohn gehören, mit denen sie gemeinsam im selben Haus leben. Der ganze Stolz der Jubilare sind die beiden verheirateten Enkelkinder und die 15- und 16-jährigen Urenkelinnen, die das Paar gern besuchen und ihrer persönlichen Geschichte lauschen. Heute feiern Gerda und Günther Axt ihre eiserne Hochzeit mit einem kleinen Empfang im Dorfgemeinschaftshaus. (Eden Sophie Rimbach)

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