Bürger sollen sich wohl fühlen

Gemeindevertreter wollen Weißenborn auf Familienfreundlichkeit prüfen

Blick von der Graburg auf Weißenborn. Archiv: Sabine Schmidt
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Blick von der Graburg auf Weißenborn. Archiv: Sabine Schmidt

Alle Bürger sollen sich wohlfühlen: Einstimmig haben die Gemeindevertreter in Weißenborn beschlossen, die Gemeinde auf Familien- und Generationenfreundlichkeit zu prüfen.

Weißenborn – Wie familienfreundlich ist Weißenborn? Wie einladend sind die Spielplätze und wie barrierefrei kommen Kinderwagen, Rollstuhl- und Rollatorfahrer durch Rambach und Weißenborn? Diese Fragen gehen aus zwei Anträgen der SPD-Fraktion hervor, den die Gemeindevertreter bei der Sitzung am Dienstag einstimmig angenommen haben.

„In Gesprächen mit anderen Eltern kam dieses Thema auf. Manche Familien fahren teilweise auf Spielplätze in andere Ortschaften. Unsere Spielplätze sind nicht mehr so attraktiv“, erklärt Ann-Christin Hahn von der SPD. Dem stimmen auch die anderen Fraktionen zu. „Unsere Spielplätze laden nicht wirklich zum Verweilen ein“, sagt auch Andreas Faber von der CDU. Bei der Prüfung der Spielplätze soll insbesondere auf die Qualität der Spielgeräte geschaut werden, welche und wie viele überhaupt vorhanden sind und wie alt diese sind.

Auch auf die letzte und nächste anstehende TÜV-Prüfung wollen die Gemeindevertreter einen Blick werfen, ebenso wie auf die Unterhaltungskosten. Zielgerichtet wollen sie die Familien nach ihren Vorstellungen und Wünschen befragen.Dasselbe gilt für den zweiten Antrag, den die SPD eingebracht hat. Dabei soll es darum gehen, was die Gemeinde Weißenborn tut, um für alle Generationen – Kinder, Heranwachsende, Menschen mittleren Alters sowie Senioren gerecht zu werden.

Die zentrale Frage lautet hier, welche Angebote für die unterschiedlichen Altersgruppen in Weißenborn möglich sind. „Wir wollen im Dialog klären, was gebraucht und gewünscht ist“, sagt Hahn.Laut Thomas Mäurer hätten zum Beispiel einige Jugendliche auf Nachfrage Interesse an einem Jugendraum gezeigt.

Die beiden Anträge haben die Fraktionen einstimmig an den Ausschuss für Soziales, Familie und Kultur überwiesen. Der Ausschuss wird in der kommenden Gemeindevertretersitzung berichten und gegebenenfalls eine Vorgehensweise vorschlagen.

Von Jessica Sippel

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