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Straßenmeistereien im Kreis haben Salzlager gefüllt

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Von: Tobias Stück

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Im Baubetriebshof wird Streugut für die Wintermonate gelagert. Weil eine Sanierung zu teuer wäre, soll auf dem Baubetriebshof eine neue Streuguthalle entstehen.
Symbolbild Streusalz © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Drei Straßenmeistereien im Kreis haben Salzlager gut gefüllt.

Werra-Meißner – Schnee, Eis und Temperaturen unter null Grad werden für glatte Straßen sorgen. Die Winterdienst-Saison hat jetzt begonnen. Die Salzlager der drei Straßenmeistereien im Werra-Meißner-Kreis sind gut gefüllt. Das berichtet die Straßenbehörde Hessen Mobil gegenüber unserer Zeitung. Die Einrichtungen in Ringgau, Witzenhausen und Meißner sind für rund 750 Straßenkilometer im Kreis zuständig. Mittlerweile gehören auch rund 25 Autobahn-Kilometer der A 44 dazu.

Zuständig für den neuen Autobahnabschnitt sind dann die Straßenmeisterei Meißner für den Winterdienst, denn eine Autobahnmeisterei gibt es noch nicht. Erst nach der kompletten Fertigstellung würden Autobahnen von Autobahnmeistereien betreut, teilt das hessische Verkehrsministerium mit. Wann das im Fall der A 44 sein wird, ist unklar. Mindestens zehn Jahre werden dazu noch ins Land gehen.

Strecken mit hoher Verkehrsbelastung werden zuerst angefahren. Die Mitarbeiter des Winterdienstes sind von den Startpunkten in Netra, Witzenhausen und Weidenhausen aus bereits in der Nacht unterwegs, damit die Strecken zwischen 6 und 22 Uhr befahrbar sind. Sie richten sich nach dem Straßenzustands- und Wetter-Informationssystem (SWIS) des Deutschen Wetterdienstes. Zusätzliche Informationen erhalten die Straßenmeistereien durch die Glättefrüherkennungssysteme im hessischen Straßennetz. Diese messen Untergrund- und Lufttemperatur sowie Luft- und Fahrbahnfeuchte.

Für den bevorstehenden Winter hat Hessen Mobil im gesamten Bundesland nach eigenen Angaben insgesamt rund 90 000 Tonnen Salz eingelagert. „Damit sind alle Salzhallen und Silos in den 46 Straßenmeistereien zu Beginn der Winterdienst-Saison randvoll“, sagt Sprecher Nico Beck im Auftrag von Hessen Mobil. In den Hallen der Straßenmeisterei in Meißner-Weidenhausen lagen etwa 2500 Tonnen, in Witzenhausen sind es etwa 1100 Tonnen.

Um möglichst wenig Salz zu verbrauchen, nutzt Hessen Mobil eine computergesteuerte Streutechnik sowie Feuchtsalz, das sich gleichmäßig verteilt, sehr gut haftet und schon bei kleiner Menge große Tauwirkung erzielt. „Wie viel Salz wir hessenweit verbrauchen, können Sie auch in diesem Jahr wieder online nachschauen. Seit heute ist unser Salzticker online“, berichtet Heiko Durth, Präsident von Hessen Mobil. Von Tobias Stück

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