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Witzenhäuser spenden Trainingsutensilien und wollen Fußballcamp im südlichen Afrika aufbauen

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Von: Per Schröter

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Denny Matejcek macht ein Spendenpaket voller Trainingsutensilien, darunter Fußbälle und Hütchen, für die Fußball-Entwicklungshilfe in Sambia fertig.
Denny Matejcek macht ein Spendenpaket voller Trainingsutensilien, darunter Fußbälle und Hütchen, für die Fußball-Entwicklungshilfe in Sambia fertig. © per schröter

Mit einem Spendenpaket voller Trainingsutensilien will Denny Matejcek in Sambia Fußball-Entwicklungshilfe leisten.

Witzenhausen – „Ein guter Freund von mir ist vor ein paar Monaten aus familiären Gründen nach Sambia ausgewandert“, erzählt Matejcek, der in Witzenhausen das gleichnamige Sportgeschäft betreibt. Die Frau des Freundes stamme gebürtig aus dem im südlichen Afrika gelegenen Land, habe in Europa studiert und diplomiert und wolle nun in ihrem Heimatland den Menschen helfen. „Mein Freund ist leidenschaftlicher Fußballer, Inhaber der deutschen B-Trainerlizenz und möchte vor Ort in Eigeninitiative ein Fußballcamp aufbauen, bei dem Teilnehmer jeden Alters kostenlos diesen tollen Sport kennenlernen können“, so Matejcek.

Um das realisieren zu können, habe er seinem Freund Hilfe angeboten. „Das Problem ist, dass Sportartikel in Sambia noch teurer sind als hier bei uns, weil es sich dabei um Importware handelt“, so der Witzenhäuser. „Was die Beschaffung von Trainingsutensilien angeht, möchte ich ihm daher unter die Arme zu greifen.“

Mit Unterstützung der Sportartikelhersteller Erima und Derbystar ist es ihm gelungen, ein großes Paket mit Trainingshütchen und -kegeln, Leibchen und Bällen zu packen und nach Sambia zu schicken. „Die Ware hat einen Wert von rund 800 Euro, wovon die Hersteller, die eine und ich die andere Hälfte tragen“, sagt Matejcek. In einem zweiten Schritt wolle er dann weitere Trainingsausrüstung wie Trikots, Hosen und Stutzen, und wenn möglich auch Fußballschuhe zusammenbekommen. „Und dann hoffen wir, dass viele Einheimische das Angebot meines Freundes annehmen und das Fußballcamp ein Erfolg wird.“ Per Schröter

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