Land fördert Sanierung

Grillhütte in Walburg: 5000 Euro für ein neues Dach

Unterhalb des frisch eingedeckten Daches der Walburger Riedteich-Grillhütte übergibt Staatssekretär Mark Weinmeister (vorn rechts) den Förderbescheid über 5000 Euro an Matthias Mergard. Dahinter stehen die Helfer Olaf Aschenbrenner (von links), Nils Mergard, Manfred Muschter und Erhard Liebetrau mit Landtagsabgeordnetem Felix Martin (Bündnis 90/Die Grünen) und Ortsvorsteher Lothar Franke.
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Unterhalb des frisch eingedeckten Daches der Walburger Riedteich-Grillhütte übergibt Staatssekretär Mark Weinmeister (vorn rechts) den Förderbescheid über 5000 Euro an Matthias Mergard. Dahinter stehen die Helfer Olaf Aschenbrenner (von links), Nils Mergard, Manfred Muschter und Erhard Liebetrau mit Landtagsabgeordnetem Felix Martin (Bündnis 90/Die Grünen) und Ortsvorsteher Lothar Franke.

„Ihr kriegt 5000 Euro, ihr habt alles richtig gemacht“, bescheinigte Staatssekretär Mark Weinmeister (CDU) einem kleinen Kreis von Mitgliedern der Walburger Interessengemeinschaft ihr großartiges Engagement, als er Samstag auf der Freizeitanlage „Riedteich“ den Förderbescheid zur Sanierung des Daches der Grillhütte übergab.

Walburg - Das Geld kommt aus dem Fördertopf des Projekts „Starkes Dorf – Wir machen mit“, das im Rahmen der Initiative Hessens „Land hat Zukunft“ Kleinprojekte von Vereinen mit 1000 bis 5000 Euro fördert, die dem gesellschaftlichen Zusammenhalt auf den Dörfern dienen.

Die Interessengemeinschaft gründete sich 1973, nachdem Anfang der 1970er-Jahre der Teich, den die Gas-Union zum Abdrücken der neu verlegten Leitung angelegt hatte, von der Gemeinde zur Freizeiteinrichtung ausgebaut wurde. 1979 errichtete der Verein in unmittelbarer Nachbarschaft die Grillhütte, deren offener hinterer Teil 1993 umgebaut wurde. Jetzt stand die Sanierung des Dachs an, nachdem die Witterung im Laufe der Jahre den Wellplatten aus geteerter Pappe zugesetzt hatte. Da kam der Interessengemeinschaft, die aktuell 125 Mitglieder zählt, das Förderprogramm gerade recht.

Vorsitzender Matthias Mergard und Ortsvorsteher Lothar Franke lobten die schnelle Abwicklung von der Antragstellung bis zur mündlichen Zusage, mit der die Maßnahme bereits gestartet werden durfte. So konnte sich Weinmeister am Samstag auch vom Fortschritt der Arbeiten einen Eindruck verschaffen. 270 Stunden haben die Helfer bislang aufgebracht, um das alte Dach zu entsorgen, und die verzinkten Trapezbleche auf der neuen Unterschalung zu verlegen. Für die restlichen Arbeiten, wie das Verblenden von Ortgang und Traufe sowie die Montage der Dachrinne, kalkuliert Mergard noch einmal gut 50 Stunden ein. (zlr)

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