Klei./Hun./Doh siegt nach 2:4-Rückstand

6:4 über den KSV II – Fußball verrückt in Kleinalmerode!

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Spiel gedreht! Zweimal lag die SG Klei./Hun./Doh. gegen den KSV Hessen Kassel II zurück. Am Ende konnten die Gastgeber dennoch ausgiebig ihren vierten Saisonsieg feiern. Rene Weska (li.), Jannik Schinzel (Zweiter v. re.) und Co. bejubeln hier Adrian Koch (Oben ohne), den Torschützen zum 5:4.

Kleinalmerode. Wer dachte, die SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach hätte bereits in der vergangenen tollen Saison schon alle Fußball-Fans ausreichend begeistert, der sah sich am Samstagnachmittag getäuscht. 

Denn da brannte der Vorjahres-Sechste ein echtes Feuerwerk an Emotionen ab. Weder der schnelle 0:2-Rückstand zu Beginn noch das 2:4 zur Pause beeindruckte die Gastgeber, die am Ende einen 6:4-Sieg feierten – Fußball verrückt in Kleinalmerode!

Dabei hatte die Partie aus Sicht der Gastgeber denkbar ungünstig begonnen. Denn nach nur 17 Sekunden zappelte das Leder im Tor der Gastgeber, die sich danach auf schwer bespielbarem Boden zwar um Struktur im eigenen Spiel bemühten, in der 15. Minute aber den zweiten Gegentreffer kassierten. Schwenda ließ einen Ball fallen, den Christian Wollenhaupt zum 0:2 versenkte.

Pausenansprache von SG-Trainer Goran Andjelkovic

Doch die SG zeigte Moral. Der 19-jährige Johannes Jank verkürzte auf 1:2 und Kapitän Jannik Schinzel gelang nur fünf Minute später der schnelle Ausgleich. Geschockt zeigten sich die Gäste davon aber nicht. Im Gegenteil, denn in ihrer stärksten Phase spielten sie ihre ganz Routine aus. Rene Ochs stand völlig frei und drehte das Leder mit dem Außenrist über SG-Keeper Schwenda hinweg zum 2:3 (30.) in die Maschen. Und als acht Minuten später Lukas Iksal ein eine tolle Kombination auf Vorlage von Tobias Bredow zum 2:4 vollendete, dürfte KSV-Trainer Thorsten Hirdes die drei Punkte virtuell bereits verbucht haben.

Klei./Hun./Doh.-Coach Goran Andjelkovic appellierte in der Pause aber an seine Akteure. „Entweder kassieren wir ein Debakel, oder wir gewinnen das Ding noch. Geht raus und schreibt Klei./Hun./Doh.-Geschichte!“

Diese Worte nahm sich das Team um Kapitän Schinzel zu Herzen. Einen umstrittenen Handelfmeter verwandelte Rene Weska vier Minuten nach dem Wiederanpfiff zum 3:4. Nur zwei Minuten später bugsierte Jank den Ball nach einer Flanke von Jakub Swinarski mit der Brust zum 4:4 in das KSV-Tor. Und auch den Rest der Partie spielten nur die Gastgeber. Die KSV-Reserve? Die blieb chancenlos.

15 Minuten vor Schluss beorderte Andjelkovic Adrian Koch aufs Feld, der mit einem Geniestreich für die Entscheidung sorgte. Einen Freistoß aus halblinker Position verwandelte Koch als Aufsetzer zum 5:4 in den linken Torwinkel. Und als Schinzel auf 6:4 erhöhte, kannte der Jubel keine Grenzen!

SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach: Schwenda - Oppermann, Rippel, Demus, Gunkel - Orschel, Becker - Jank (76. Koch), Weska (89. Küllmer), Swinarski - Schinzel. - Tore: 0:1 Iksal (1.), 0:2 Wollenhaupt (15.), 1:2 Jank (21.), 2:2 Schinzel (27.), 2:3 Ochs (30.), 2:4 Iksal (38.), 3:4 Weska (49./HE), 4:4 Jank (51.), 5:4 Koch (87.), 6:4 Schinzel (89.).

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