Studium und Beruf in Sicht

Abiturienten der Hessisch Lichtenauer Freiherr-vom-Stein-Schule erhielten Zeugnisse

Gruppenfoto: Für das Abschlussbild nahmen die 30 Absolventen der Lichtenauer Freiherr-vom Stein-Schule mit Schulleiter Björn Vaupel (Vierter von rechts) und seinem Stellvertreter Erhard Pfaffenbach sowie Studienleiterin Anke Petersen kurz den Mund-Nase-Schutz ab.
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Gruppenfoto: Für das Abschlussbild nahmen die 30 Absolventen der Lichtenauer Freiherr-vom Stein-Schule mit Schulleiter Björn Vaupel (Vierter von rechts) und seinem Stellvertreter Erhard Pfaffenbach sowie Studienleiterin Anke Petersen kurz den Mund-Nase-Schutz ab.

30 Abiturienten der Freiherr-vom-Stein-Schule haben ihre Zeugnisse erhalten. Mit einem Notendurchschnitt von 2,21 sind sie mehr als ein Zehntel besser als der landesweite Durchschnitt von 2020.

Hessisch Lichtenau – Die 30 Abiturienten der Hessisch Lichtenauer Freiherr-vom-Stein-Schule, die am Donnerstagabend im Bürgerhaus ihre Reifezeugnisse erhielten, haben trotz Corona eine großartige Leistung erbracht: Mit einem Notendurchschnitt von 2,21 liegen sie sogar mehr als ein Zehntel besser als die landesweite Durchschnittsnote von 2020. Bei dem Ergebnis hatte Schulleiter Björn Faupel allen Grund, stolz auf seinen kompletten Jahrgang zu sein: Alle 30 Gymnasiasten, darunter 22 junge Frauen, hatten die Abiturprüfung bestanden, neun Mal stand bei der erreichten Durchschnittsnote eine „Eins“ vor dem Komma.

Den besten Notenschnitt mit 1,2 hatte Lena Amelie Riehl aus dem Lichtenauer Stadtteil Walburg erzielt, die dafür auch für die Studienstiftung vorgeschlagen wurde. Mit einem Schnitt von 1,3 lag Alisa Orth aus Velmeden nur ein Zehntel dahinter. Angesichts des Erfolgs aller bedankte sich Vaupel nicht nur für die Unterstützung bei den Eltern, die bei der feierlichen Verabschiedung – anders als noch im vorigen Jahr – diesmal unter Einhaltung der Corona-Regeln dabei sein durften. Sein Dank galt vor allem dem Kollegenteam, das unter Corona-Bedingungen stets konstruktiv nach Lösungen gesucht habe.

Mit dem Hochschulreifezeugnis in der Tasche besitze jeder jetzt eine Eintrittskarte für einen neuen Lebensweg, beglückwünschte Faupel seine Abgänger und gab ihnen als Ratschlag mit auf den Weg: „Die Zukunft ist ungewiss. Aber gewiss ist, dass man viel aus seinem Leben machen kann.“

Studienleiterin Anke Petersen, die die Verabschiedung organisiert hatte, und stellvertretender Schulleiter Erhard Pfaffenbach hatten in ihrer Abschlussrede das Motto des Jahrgangs „Abios Amigos“ aufgegriffen, zu jedem Buchstaben ein Stichwort gefunden und damit die drei Jahre Oberstufe in Erinnerung gerufen.

Sponsoren: Lena Fortini (von links), Anna-Maria Seeger und Emely Marie Volz präsentieren auf zwei Plakaten die Sponsoren für ihr Abi-Abschlussprogramm.

Nach „A“ wie Anfang, dem Start in die Oberstufe, war unter „B“ die Rede vom Betriebspraktikum, das der Jahrgang im Schuljahr 2018/2019 vorerst als letzter infolge von Corona absolvieren konnte. Härter hat es den Jahrgang hingegen mit der bereits geplanten Abschlussfahrt an den Gardasee getroffen, die wegen der Pandemie nicht stattfinden konnte. „Zieht hinaus und erobert die Welt und berichtet uns, wenn ihr mal zurückkommt“, verabschiedeten sich die Beiden von ihren Abiturienten.

Bürgermeister Michael Heußner überreichte den Kanzler-Feige-Preis der Stadt, einen Gutschein für kulturelle Veranstaltungen in der Lossestadt, an Marie Aschenbrenner. Die Abiturientin war von der Schulleitung für den Preis vorgeschlagen worden, weil sie geflüchteten Kindern vor Corona Sprachförderung erteilt hatte.

Als Sprecherin des Jahrgangs bedankte sich Angelina Kotschate aus Großalmerode ganz individuell bei jedem Lehrer einzeln. Mit Liedern wie „We are the Champions“ begleitete Musiklehrer Timo Lübeck die Verabschiedung am Klavier. (zlr)

Das sind die Abiturienten der Freiherr-vom-Stein-Schule

Hessisch Lichtenau: Victoria Arhipov, Marie Aschenbrenner, Lena Fortini, Pia Hartwig, Milena Heyner, Leon-Noel Hochhaus, Joana Isabel Nunez Onate, Christoph Pflüger, Maja Riemann, Hannah Schönewolf und Lisa Ziche (alle Kernstadt), Annika Hirsch, Anna-Maria Seeger und Emely Marie Volz (alle Fürstenhagen), Jason Mikel Götz (Hopfelde), Lisa Marie Fink, Paula Meyer und Felix Schäfer (alle Küchen), Johannes Rieth (Quentel), Elias Störmer (Retterode), Alisa Orth (Velmeden), Colin Lukas Muschter, Lena Amelie Riehl und Lara Spannknebel (alle Walburg).

Großalmerode: Angelina Kotschate (Kernstadt), Svenja Kaiser (Laudenbach), Paula Witzke (Weißenbach).

Kaufungen: Jonas Luca Friedrich

Waldkappel: Selina Kluger (Harmuthsachsen) und Alina Hustedt (Rodebach)

Besondere Auszeichnungen: Marie Aschenbrenner (Kanzler-Feige-Preis), Christoph Pflüger (Religion), Milena Heyner (Mathe/Religion/Stipendium e-fellows.net), Hannah Schönewolf (Physik), Annika Hirsch (Physik/Sparkassenstiftung/Ehrenpreis Michael Roth), Paula Meyer (Biologie/Englisch/Stipendium e-fellows.net), Alisa Orth (Erdkunde/Stipendium e-fellows.net), Lena Amelie Riehl (Englisch/Chemie/Studienstiftung/Stipendium e-fellows.net) und Paula Witzke (Erdkunde/Sparkassenstiftung/Stipendium e-fellows.net). (zlr)

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