Aldi auf den Festplatz

Planer des Discounters schlugen dem Witzenhäuser Bauausschuss Varianten für einen neuen Standort vor.

Witzenhausen. Viele Fragen und eine angeregte Diskussion zeichneten die Sitzung des Witzenhäuser Bauausschusses am Dienstag aus. Auf der Tagesordnung standen mögliche neue Standorte des Discounters Aldi, der sich von bisher rund 700 Quadratmetern Verkaufsfläche auf mindestens 1000 Quadratmeter vergrößern möchte.

Der Projektentwickler Dr. Ewald Plaisier und Marc Kampermann, Leiter Immobilien und Expansion der Aldi-Zentrale in Hann. Münden. Neben den bereits vorgestellten möglichen neuen Standorten rund um den Kreisel an der Bundesstraße 80 konzentrierten sich die neuen Vorschläge vor allem auf das Areal, das sich der Discounter momentan schon mit tegut teilt. Damit käme Aldi der Forderung der Stadt nach, die Kombination aus Discounter und Vollsortimenter zu erhalten. Witzenhausens Bauamtsleiter Bernd Westermann betonte die Synergie-Effekte hierdurch.

Als Kompromisslösung stellte Plaisier eine teilweise Bebauung des Festplatzes vor. Nach diesem Plan würde der neue Aldi-Markt über den Laubenweg in den Festplatz hinein gebaut werden. Um den fehlenden Raum zu kompensieren boten Plaisier und Kampmann an, dass für Feste der komplette Parkplatz als Festplatz genutzt werden könne.

Für jede Variante gab sowohl es Für- als auch Gegenredner. Einigkeit herrschte darüber, dass die Betroffenen – Aldi, tegut, Stadt und Festausschuss – im Gespräch bleiben.

Bürgermeisterin Angela Fischer schlug vor, mit der Entscheidung über den neuen Standort bis Frühjahr 2017 zu warten. Dann soll die Entscheidung über die zweite Werrabrücke fallen, wegen der der Festplatz möglicherweise verlegt werden müsse.

Einstimmig beschloss der Ausschuss, dass Aldi weiter planen soll. (nde)

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