Der alte Jugendrat macht weiter

Machen erstmal weiter: Seit 2015 engagieren sich Niklas Krumbein (von links), Maike Braukmann, Leonie Zimmermann, Nils Winkler und Katharina Müller. Da sie die Schule abschließen und teilweise ins Ausland gehen, werden neue engagierte Jugendliche gesucht. Foto: Weber

Witzenhausen. Allzu viele Bewerber, die die Arbeit des Jugendrates in Witzenhausen weiterführen wollen, gibt es in diesem Jahr nicht. Der bestehende Rat hat sich deshalb notgedrungen dazu entschlossen, erst einmal in abgespeckter Form weiterzumachen.

Da einige der Ratsmitglieder Schulabgänger sind, können sie ihre Zeit jedoch nicht mehr im gleichen Maß zur Verfügung stellen.

Viermal jährlich treffen sich die Jugendlichen zwischen zwölf und 21 Jahren aus Witzenhausen und den Ortsteilen zum Jugendforum. Bei diesem Treffen könne sie ihre Ideen für Projekte vorstellen und über das Budget des Jugendforums mitentscheiden. Auch der Jugendrat als ihre Interessensvertretung wird bei dieser Gelegenheit gewählt.

Leonie Zimmermann, Niklas Krumbein, Katharina Müller, Nils Winkler und Maike Braukmann sind seit 2015 sehr engagiert in ihrem Amt. Ein- bis dreimal die Woche treffen sie sich, um Projekte im Interesse der Jugendlichen umzusetzen. Ihre Amtszeit orientiert sich dabei am Schuljahr, also von Sommer bis Sommer.

Auf dem aktuellen Jugendforum stand deshalb die Neuwahl an, da einige Mitglieder in diesem Sommer die Schule abschließen und teilweise ins Ausland gehen werden. Doch neue Kandidaten stellten sich nicht zur Verfügung.

Katharina Müller seufzt. „Wir machen erst einmal weiter“, sagt sie. „Allerdings können wir das ab September nicht mehr so intensiv machen, wie zuvor. Wir können uns nur noch dann engagieren, wenn wir hier in Witzenhausen verfügbar sind.“ Die Jugendlichen müssen mit Einschränkungen rechnen. „Wir können uns im kommenden Jahr aus diesen Gründen nicht mehr so vielen Projekten widmen“, sagt Leonie Zimmermann. Ein geplanter Free-Athletics-Park soll dennoch umgesetzt werden. Auch die Zusammenarbeit mit dem Seniorenforum soll weitergeführt werden. So hatten die Jugendlichen Seminare veranstaltet, in denen sie den Senioren die Nutzung der modernen Medien erklärten. Der Bedarf auf diesem Gebiet ist nach wie vor groß.

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