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Auf Waldbrände vorbereitet

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Von: Konstantin Mennecke

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Ein Feuerwehrmann löscht einen Waldbrand
Waldbrände stellen eine große Gefahr dar - der Werra-Meißner-Kreis ist vorbereitet © Matthias Freter

Lange Zeit hatte man aufgrund des vielen Totholzes Sorge vor ihnen, jetzt fordern sie den Einsatz der Rettungskräfte: Waldbrände wüten in diesen Tagen nicht nur in Brandenburg, auch im Harz und Solling hat es bereits gebrannt. Der Werra-Meißner-Kreis hat diese Entwicklungen im Blick – und das Personal entsprechend ausgebildet.

Werra-Meißner – Sollte es zu einem Waldbrand in der Region kommen, werden nicht nur die zuständigen Einheiten der Feuerwehr, sondern ebenfalls direkt Bedienstete von Hessen-Forst alarmiert. „Diese unterstützen bei der Orientierung im Wald, aber stehen auch während des gesamten Einsatzes der Einsatzleitung beratend zur Seite“, teilt Landkreis-Sprecherin Sylvia Weinert auf Anfrage unserer Zeitung mit. Da die Brandbekämpfung gerade bei Wald- und Vegetationsbränden komplex ist, besteht für die Führungskräfte der Feuerwehr die Möglichkeit, sich an der Hessischen Landesfeuerwehrschule in Kassel speziell zu dieser Thematik weiterzubilden. „Mit diesem erworbenen Wissen werden dann die Einheiten an den Standorten ausgebildet. Zudem finden in wiederkehrenden Abständen große Waldbrandübungen statt, um die Zusammenarbeit aller Beteiligten zu trainieren“, betont Weinert.

Sylvia Weinert Werra-Meißner-Kreis
Sylvia Weinert Werra-Meißner-Kreis © Forbert, Stefan

Um das Feuer löschen zu können, kann auf Zisternen zurückgegriffen werden, die in den Bereichen der Windenergieanlagen verortet sind. In den Kommunen gibt es zudem diverse Tanklöschfahrzeuge mit jeweils mehreren Tausend Litern Wasser. „Alle Kommunen sind vom Land Hessen mit sogenannten Waldbrandlöschsets ausgestattet worden. Diese Sets beinhalten Löschrucksäcke und kleinere D-Schläuche, um eine effiziente Brandbekämpfung im Gelände durchführen zu können. Zudem hält in den Sommermonaten das THW Witzenhausen geländegängige Fahrzeuge mit entsprechendem Löschwasservorrat vor“, betont die Landkreis-Sprecherin.

Im Einsatz selbst werde aufgrund der hohen Belastung durch Hitze auf ausreichend Pausen und genug Flüssigkeitszufuhr geachtet. Zudem müssen die Einsatzkräfte rechtzeitig abgelöst werden. (Konstantin Mennecke)

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