Pläne des Ortsbeirats

Aus Zigarrenfabrik in Hundelshausen soll Versorgungszentrum werden

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Soll Versorgungszentrum werden: Das Gebäude der alten Zigarrenfabrik in Hundelshausen.

Aus der alten Zigarrenfabrik in Hundelshausen soll ein Zentrum für Versorgung und Dienstleistung werden, so die Vorstellung vom Ortsbeirat und der Arbeitsgemeinschaft Dorfladen.

Ortsvorsteherin Karin Meissner-Erdt und ihr Stellvertreter Norbert Faber berichteten in der jüngsten Sitzung über den aktuellen Stand. Danach sei das leer stehende Gebäude der alten Zigarrenfabrik für das „Versorgungszentrum“ favorisiert.

Zunächst soll über das IKEK-Programm eine Machbarkeitsstudie beauftragt werden, um die notwendigen Rahmenbedingungen abzuklopfen. Denkbar ist, dass neben der Lebensmittelversorgung mit Aufwind, in Zusammenarbeit mit einer größeren Handelskette, auch gesundheitliche Dienstleistungen dort angeboten werden. So könnten beispielsweise eine Physiotherapie-Praxis, Tagespflege, eine Begegnungs- und Bildungsstätte sowie seniorengerechtes Wohnen dort integriert werden.

„Es muss insbesondere für Ältere möglich sein, auch bei einer dörflichen Infrastruktur eine angemessene Versorgung mit Lebensmitteln und Dienstleistungen zu gewährleisten, ohne ständig nach Witzenhausen fahren zu müssen“, wiederholte Meissner-Erdt nochmals den Ansatz der Arbeitsgruppe.

In der Machbarkeitsstudie sollen deshalb neben den möglichen Sanierungskosten auch mögliche Investoren ausgelotet und Zuschüsse evaluiert werden. „Noch stehen wir hier ganz am Anfang, aber das Projekt findet zunehmend Beachtung“ so Meissner-Erdt.

Zu Beginn wurde an das verstorbene Ortsbeiratsmitglied Karl-Wilhelm Strohmeyer gedacht. Da kein SPD-Nachrücker mehr da ist, reduziert sich der Hundelshäuser Ortsbeirat bis zur nächsten Wahl auf nur noch sechs Mitglieder.   

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