Kleine Bahn ganz groß: Austellung des Modelleisenbahnclubs Witzenhausen fasziniert

Engagierter Nachwuchs: Tim Oesterheld und Leon Ohlmeier (Mitte von links) sind die jüngsten Mitglieder des MEC und bei der Ausstellung bereits für den reibungslosen Betrieb der großen Anlage verantwortlich. Foto: Schröter

Witzenhausen. Seine alljährliche Ausstellung veranstaltet der Modelleisenbahnclub Witzenhausen im Nordbahnhof. Sie ist auch am kommenden Wochenende, 22. und 23. November, zu sehen.

Mit ihrer November-Ausstellung bringen die Mitglieder des Modelleisenbahnclubs Witzenhausen (MEC) auch in diesem Jahr wieder die Augen ihrer Besucher zum Leuchten.

„Das ist einfach ein ganz tolles Hobby“, schwärmt Tim Oesterheld. Seit einem knappen Jahr ist der Zwölfjährige Mitglied beim MEC. Zusammen mit seinem gleichaltrigen Freund Leon Ohlmeier und einem weiteren Jugendlichen bildet er derzeit die Jugendabteilung des 24 Mitglieder zählenden Vereins. „Mein Opa hatte schon eine Modelleisenbahn, und ich möchte hier lernen, wie man selbst eine bauen kann“, sagt Tim. Einmal pro Woche treffen sich die drei Jungen in den Vereinsräumen im Nordbahnhof und bauen eine Bahn, die sie bei der nächsten Ausstellung präsentieren wollen. „Es macht auch deshalb unheimlich viel Spaß, weil man nie endgültig fertig wird“, so der Zwölfjährige.

Dass das so ist, bemerken auch die Stammgäste des MEC jedes Jahr aufs Neue. Obwohl die rund 30 Quadratmeter große H0-Anlage allein schon deshalb seit vielen Jahren in Größe und Form unverändert ist, weil die Räume nicht mehr hergeben, gibt es jedes Mal Neues zu entdecken. Diesmal zählen dazu ein Friedhof, ein Lokschuppen und der Rummelplatz, den Tim Oesterheld und Leon Ohlmeier noch einmal deutlich aufgehübscht haben. Aber es gibt natürlich viel mehr zu sehen: Viele unterschiedlichen Personen- und Güterzüge, die leise über die große H0-Anlage rauschen. Liebevoll gestaltete Bahnhöfe. Eine detailgetreue Altstadt. Die Feuerwehr, die gerade einen Brand löscht. Eine Straßenbahn. Der Straßenabschnitt mit dem wie von Geisterhand bewegten Laster. Die vielen anderen schönen Details links und rechts der Gleisanlagen. Der Schnäppchenmarkt, bei dem so mancher Modelleisenbahnbesitzer günstige gebrauchte Teile für seine Anlage findet. Die Schauvitrine mit den Wiking-Autos. Und die erstmals ins Programm aufgenommene Stellwand mit Briefmarken, die Einsenbahnmotive zeigen.

„Wir sind mit dem Verlauf der Ausstellung bislang sehr zufrieden“, freute sich der MEC-Vorsitzende Axel Demandt am ersten Veranstaltungstag. Ziel der Veranstaltung sei es jedes Jahr wieder, den Verein und dessen Arbeit der Öffentlichkeit zu präsentieren und die Jugend für dieses tolle Hobby zu begeistern. „Und das scheint uns auch diesmal wieder richtig gut zu gelingen“, so Demandt. (per)

Info: Die Ausstellung im Witzenhäuser Nordbahnhof ist auch am kommenden Wochenende, 22. und 23. November, geöffnet - am Samstag von 12 bis 17 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr.

Fotos der Modellbahnausstellung

Modellbahnausstellung in Witzenhausen

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