Günter Engel führt Kreisverband Werra-Meißner

Awo fusioniert nach 40 Jahren

Sie führen den neuen Awo-Kreisverband Werra-Meißner: Karl-Heinz Roos (von links), Karl Jeanrond, Regina Fricke, Wolfgang Wagner, Marianne Schmutzler, Wilhelm Holzhauer, Ingrid Keil und Günter Engel. Nicht im Bild: Karlheinz Giesen und Celine Zimmermann. Foto:  Cortis

Witzenhausen. Gut 40 Jahre nach der Gründung des Werra-Meißner-Kreises haben sich jetzt auch die Kreisverbände Witzenhausen und Eschwege der Arbeiterwohlfahrt (Awo) zu einem gemeinsamen Kreisverband Werra-Meißner e. V. zusammengeschlossen.

Die Fusion vollzogen die beiden Kreisverbände per einstimmigem Votum am Samstag in getrennten Konferenzen in Witzenhausen.

Einstimmig wählten die 55 Delegierten den seit acht Jahren amtierenden Chef der Awo Witzenhausen, Günter Engel (67), zum Vorsitzenden des gemeinsamen Verbandes. Stellvertreter wurden Karl Jeanrond (Meinhard), der 30 Jahre an der Spitze des Kreisverbandes Eschwege gestanden hatte, ferner Wilhelm Holzhauer (Sontra) sowie Karlheinz Giesen (Meißner). Zu Beisitzern wurden Wolfgang Wagner (Wanfried), Karl-Heinz Roos (Sontra), Ingrid Keil, Celine Zimmermann und Marianne Schmutzler (alle Witzenhausen) gewählt. Die Wahl des neuen Vorstands erfolgte für die Dauer von zwei Jahren. Ab 2016 beträgt die Amtsperiode wieder vier Jahre. Hauptamtliche Geschäftsführerin ist Regina Fricke (Hannoversch Münden), die diese Funktion in den letzten vier Jahren bereits beim Awo-Kreisverband Eschwege inne hatte.

Der Awo-Kreisverband Werra-Meißner, dessen Vorgänger-Organisationen bereits vor 65 Jahren gegründet worden waren, zählt aktuell 1700 Mitglieder, betreut im Kreisgebiet neun Kindergärten und vier Grundschulen und kümmert sich seit dem Sommer 2013 um Flüchtlinge und Asylbewerber, derzeit knapp 400. Ab kommendem Jahr übernimmt die Arbeiterwohlfahrt flächendeckend in der Werra-Meißner-Region die Betreuung dieses Personenkreises. Diese Leistungen waren vom Kreis bundesweit ausgeschrieben worden.

Als Sozialverband ist die Awo im Auftrag des Kreises sowie der Städte und Kommunen wirtschaftlich tätig und zählt 180 Beschäftigte mit einem Jahresumsatz von rund fünf Millionen Euro. (zcc)

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