Gäste des angrenzenden Witzenhäuser Freibades müssen mit Baustellen rechnen

Bagger im Bürgerhaus-Saal: Abriss hat begonnen

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Bagger im Saal: (von links) Bauleiter Marcus Weih erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Meil und Architekt Hans-Peter Schubert die Arbeiten.

Witzenhausen. Der Abbruch in Witzenhausen beginnt: Das Bürgerhaus Am Sande in Witzenhausen wird momentan entkernt.

Wo früher getanzt und gefeiert wurde, rollen heute die Bagger. Anfang der Woche wurde mit dem Abriss des Bürgerhauses in Witzenhausen begonnen. Für die Badegäste im angrenzenden Freibad bedeutet dies, dass sie mit Baustellenverkehr rechnen müssen.

Bevor die Wände des 40 Jahre alten Gebäudes fallen, muss es erst einmal entkernt werden, berichtet Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Meil. Dabei müssen die Arbeiter der Firma Weih um Bauleiter Marcus Weih alles nach Schad- und Wertstoffen sortieren. Für diese Arbeiten hat die Firma nur begrenzt Zeit. Bis zum letzten Öffnungstag des Freibades am 28. August soll das Haus komplett entkernt sein. Insgesamt sind es laut Architekt Hans-Peter Schubert 27.500 Kubikmeter umbauter Raum oder 4880 Quadratmeter Fläche auf zwei teilunterkellerten Geschossen, die geräumt werden müssen, damit direkt im Anschluss der Abbruch des Gebäudes erfolgen kann.

Laut Meil sind die Arbeiten eine logistische Herausforderung, da einige Elemente im Bürgerhaus – zum Beispiel die Trafo-Station – während der laufenden Badesaison in Betrieb bleiben müssen.

Von Lärm und Dreck der Abbrucharbeiten sollen die Gäste des benachbarten Freibades nichts mitbekommen. „Wir gehen nicht von einer nennenswerten Belästigung aus“, sagt Architekt Schubert. Allerdings ist die Baufirma mit schwerem Gerät unterwegs. Deswegen bittet Weih um erhöhte Aufmerksamkeit.

Die Baustelle ist mit einem Zaun abgesperrt. Ein eineinhalb Meter breiter Weg bleibt frei, so dass Radfahrer die Ständer erreichen. Alle anderen Gäste bittet Meil, den Zugang über die Treppen zu nehmen und „lieber mal zu Fuß oder mit dem Fahrrad“ zum Bad zu kommen, da Baucontainer auf den vorderen Teilen der Parkplätze stehen.

Nach Ende der Schwimmsaison sollen Lärm und Staub möglichst vermieden werden, daher werden laut Weih die abgebrochenen Gebäudeteile abgefahren und an anderem Ort geschreddert. Danach muss der Boden verfüllt werden. Im November diesen Jahres soll der Rohbau für das geplante neue Gebäude mit Umkleiden und Technik entstehen, das zum Saisonstart 2017 in Betrieb gehen soll. Auch während dieser Phase ist laut Schubert mit Baustellenverkehr zu rechnen.

Um den knappen Zeitraum bis zur Schwimmsaison 2017 einhalten zu können, hoffen die Planer nun auf einen trockenen Herbst und milden Winter.

• Info: Bei Problemen mit der Baustelle steht Manfred Helmer von den Stadtwerken zur Verfügung, Tel. 0 55 42/5 00 51 51.

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