Viele Fördermittel helfen bei Finanzierung

Bagger und Geld stehen bereit: SSV Witzenhausen baut ein neues Vereinsheim

Norbert Heinemann (vorne rechts) vom Siedler-Sport-Verein in Witzenhausen und sein Vorstandsteam freuen sich, mit dem Bau des neuen Vereinsheims starten zu können.
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Der Bagger steht schon bereit: Norbert Heinemann (vorne rechts) vom Siedler-Sport-Verein in Witzenhausen und sein Vorstandsteam freuen sich, mit dem Bau des neuen Vereinsheims starten zu können.

Der Siedler-Sport-Verein (SSV) in Witzenhausen möchte 165.000 Euro für ein neues Vereinsheim in Witzenhausen investieren. Jetzt kann es losgehen.

Witzenhausen – „Das ist eine Jahrhundertinvestition und mit unserer Beratungsoffensive haben wir das Projekt auf den Weg gebracht“, betont Joachim Kraus vom Sportkreis Werra-Meißner, der kürzlich beim Spatenstich vor Ort war und für den Landessportbund symbolisch eine Förderung in Höhe von 8000 Euro übergab. „Mit diesem Projekt setzt der Verein über die Kreisgrenzen hinaus Akzente und zeigt, dass Sportvereine auch in diesen verworrenen Zeiten ihr Vereinsleben vorantreiben können“, schreibt Kraus dazu in einer Mitteilung.

Aus dem Sonder-Investitionsprogramm „Sportland Hessen“ des Hessischen Ministerium für Inneres und Sport erhält der 425 Mitglieder starke Verein 46.000 Euro für das Projekt. Der Landkreis gibt 15.500 Euro dazu, die Stadt 16.500 Euro. 30.000 Euro finanziert der SSV mit einem Darlehen von der Sparkasse Werra-Meißner. Darüber hinaus bringt der Sportverein laut Vorsitzendem Norbert Heinemann 20.000 Euro eigenes Kapital ein, der Rest wird in Eigenleistungen abgearbeitet. „Die an unseren Sportplatz angrenzende Turnhalle lässt keinen dauerhaften Aufenthalt zu“, sagt Heinemann. Er freut sich, im neuen Vereinsheim bald Mannschaftsbesprechungen, Sitzungen und Schulungen abhalten zu können.

Laut Heinemann habe Georg Großbach schon vor 40 Jahren den Bau des Vereinsheims auf der Agenda gehabt. Nun wurde sein Traum Wirklichkeit. Mit vielen vereinten Kräften nahm das Projekt Ende 2018 Fahrt auf und erhielt mit Hans-Peter Schubert (62) einen weiteren Förderer. Der Witzenhäuser Architekt gestaltete das 60 Quadratmeter große Massivhaus, verkleidet mit wärmedämmenden Lärchenholz, und spendete sein Honorar an den Verein. „Darüber sind wir sehr dankbar. Es macht uns sehr stolz, dass der Bau unseres Vereinsheims nun losgehen kann“, betont Heinemann

Bürgermeister Daniel Herz lobte die Zielstrebigkeit des Vereins und freut sich, als aktiver Fußballer bald in einem „identitätsstiftenden Clubhaus“ zuhause zu sein. Landrat Stefan Reuß, der sich als Schiedsrichter noch sehr genau an die Umkleiden am Südbahnhof erinnern kann, nahm den Spatenstich zum Anlass, um auf verschiedene Förderprogramm hinzuweisen. Laut Reuß seien viele Vereine noch sehr zurückhaltend, obwohl der Sportkreis in der Realisierung der Bauvorhaben viele Vereine frühzeitig an die Hand nehmen und Lösungen aufzeigen würde. (ebe/fst)

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