Online-Banking soll sicherer werden

Banken im Werra-Meißner-Kreis erklären neue Regeln für Bezahlen im Internet 

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Elektronisches Bezahlen soll sicherer werden: Dazu hat die EU eine neue Richtlinie erlassen, die die Banken nun umgesetzt haben. Die VR-Bank Mitte und die Sparkasse Werra-Meißner erklären die vorteile.

Elektronisches Bezahlen soll sicherer werden: Dazu hat die EU eine neue Richtlinie erlassen, die die Banken nun umgesetzt haben. Die VR-Bank Mitte und die Sparkasse Werra-Meißner erklären die vorteile.

Mit der Zahlungsrichtlinie PSD2 (Payment Service Directive 2) gibt es einige Änderungen. Wie diese sich für den Kunden auswirken, erklären Florian Hartleib, Pressesprecher der VR-Bank Mitte, und Lutz Römer, Leiter der Unternehmensentwicklung der Sparkasse Werra-Meißner.

Ziel der neuen Zahlungsrichtlinie sei, einheitliche Standards für die Sicherheit elektronischer Zahlungen zu schaffen sowie den Verbraucherschutz im Europäischen Wirtschaftsraum zu verbessern, sagt Florian Hartleib. Damit würden Online-Banking, die VR-Banking-App sowie der Einkauf und das Bezahlen mit Kreditkarte im Internet noch sicherer. Das bestätigt auch Römer: „Das Bezahlen wird bequemer und sicherer.“ Die Vorgaben gelten europaweit für Banken und Sparkassen mit Online-Konten und Zahlungskarten sowie andere Dienstleister, die Zugriff auf Zahlungsmittel haben.

Bemerkbar werden die Änderungen für den Kunden bereits beim Einloggen zum Online-Banking: „Sie brauchen in Zukunft nicht mehr nur für eine Überweisung, sondern auch für den Login ins Online-Banking spätestens alle 90 Tage einen Zahlencode, die Tan“, sagt Römer.

Auch VR-Bank-Kunden müssen sich mit einer Tan ins Online-Banking und in die App einloggen. Beim Zahlen von Online-Einkäufen mit Kreditkarte sind zusätzliche Authentifizierungen notwendig. „Kunden können sich mit zwei von drei möglichen Faktoren ausweisen“, so Hartleib. So gäbe es Wissens-Elemente (wie eine Pin), Besitz-Elemente (wie eine übermittelte Tan) und Seins-Elemente (wie ein Fingerabdruck als biometrisches Merkmal).

Einkaufen soll mit PSD2 nicht komplizierter werden, denn es seien keine neuen Passwörter erforderlich. „Man muss jetzt ab und an eine Tan öfter eingeben. Aber dazu gibt es ja ganz bequeme und sichere Lösungen, wie zum Beispiel unser Push-Tan-Verfahren“, sagt Römer. Hartleib ergänzt: „Die Sicherheit sollte immer Vorrang haben.“

Wie Online-Banking bei den Kunden der heimischen Banken ankommt, lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der HNA-Witzenhäuser Allgemeinen.

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