16 Wohneinheiten sollen geschaffen werden

DRK baut Pflegeheim für Senioren aus

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Der Parkplatz muss weichen: Das DRK plant an der Wickfeldtstraße in Witzenhausen einen zweiten Bauabschnitt für das Wohnen im Alter.

Witzenhausen. Das Rote Kreuz will im Bereich des DRK-Seniorenzentrums an der Wickfeldtstraße in diesem Jahr mit einem zweiten Bauabschnitt starten.

Ziel ist es, 16 Wohneinheiten für „Betreutes Wohnen“ zwischen 50 und 70 Quadratmetern in drei Geschossen zu schaffen. Das kündigte der Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Witzenhausen, Jürgen Vogelei, am Mittwochnachmittag beim ersten Neujahrsempfang in dem noch jungen Zentrum an.

Nach Angaben von DRK-Kreisgeschäftsführer Erich Reiser wird das Projekt 2,5 Millionen Euro kosten und vom Verband finanziert. Fertigstellung soll 2018 sein. Die Bewohner - Einzelpersonen wie Paare - sollen vom Netz des Zentrums profitieren können. Es gebe bereits erste Interessenten für das seniorengerechte Wohnen.

Die Vorentwürfe hängen bereits an der Wand des Besprechungsraumes, an ihnen wird weiter gearbeitet. Dabei werde es auch um eine gute Integration der Stadtmauer gehen, sagte Vogelei.

Die altengerechten Wohnungen sind technisch mit dem Seniorenzentrum verbunden und alle barrierefrei zu erreichen. Die Bewohner können sich selber versorgen, aber auch auf die Verpflegung des Heimes zurückgreifen. Es bietet darüber hinaus diverse Dienste an. Das seniorengerechte Wohnen, so versichern Vogelei und Reiser, soll erschwinglich sein, man strebe einen Quadratmeterpreis unter zehn Euro an.

Zum ersten Neujahrsempfang im Foyer begrüßte DRK-Chef Vogelei Bürgermeisterin Angela Fischer (CDU), Heimpfarrer Martin Laakmann, Geschäftspartner, Bewohner und Beschäftigte.

Pflegedienstleiterin Judith Dietrichs freute sich darüber, dass das Zentrum im vorigen Jahr zu 99,3 Prozent ausgelastet gewesen sei. Es verfügt über 74 Plätze. Bei einer Einstufung erzielte man eine Spitzennote. Bürgermeisterin Fischer begrüßte die Neubauabsichten des DRK, sie sieht nach wie vor einen hohen Bedarf für altergerechtes Wohnen. Das gelte auch für Menschen, die es im Alter vom Umland in die Stadt zieht.

Musikalisch umrahmt wurde der Empfang von Sarah-Marie Niggemann an verschiedenen Instrumenten.

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