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Beim Uganda-Hüttenfest ging es um die Lage in Kayunga und die Möglichkeiten zu helfen

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Von: Per Schröter

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Erster Stadtrat Rainer Winkler (links) überbrachte den Hüttenfest-Gästen den Gruß der Stadt Witzenhausen.
Erster Stadtrat Rainer Winkler (links) überbrachte den Hüttenfest-Gästen den Gruß der Stadt Witzenhausen. © Per Schröter

Gut besucht war am Sonntag der Witzenhäuser Platz der Partnerstädte, wo der Verein Uganda-Team nach zweijähriger Zwangspause wieder zusammen mit zahlreichen Gästen sein Uganda-Hüttenfest feierte.

Witzenhausen – Den Auftakt der inzwischen 26. Auflage dieser Traditionsveranstaltung machte wie immer ein ökumenischer Gottesdienst, der von Dekanin Ulrike Laakmann gehalten wurde. Anschließend berichtete der stellvertretende Uganda-Team-Vorsitzende Stefan Walther von den Aktivitäten des Vereins während der Corona-Pandemie, die auch Uganda mit voller Wucht getroffen hatte. So habe man zusammen mit der Stadt Witzenhausen für dessen Partnerstadt Kayunga ein „Corona-Solidarpaket“ auf den Weg gebracht.

Die Fotoausstellung mit Bildern aus Uganda zog wieder das Interesse vieler Hüttenfest-Besucher auf sich.
Die Fotoausstellung mit Bildern aus Uganda zog wieder das Interesse vieler Hüttenfest-Besucher auf sich. © PER SCHRÖTER

Man habe einerseits mit Aufklärungskampagnen geholfen, um die Hygiene-Situation zu verbessern und Kayunga besser für künftige Krisensituationen zu wappnen, andererseits 58 Handwaschstationen zur Verfügung gestellt sowie 38 Fahrräder, um die Mobilität der Helfer und des Schulungspersonals zu verbessern und Kontakte in Bussen zu vermeiden. Projektbezogen wurden so Mittel im Umfang von 22 000 Euro bereitgestellt, die komplett vom Bundesministerium für Zusammenarbeit gefördert wurden (wir berichteten).

„Es freut uns sehr, dass wir uns in diesem Jahr wieder treffen und unser Fest feiern können“, sagte Stefan Walther. Auf die traditionelle Vorstellung der neuen Freiwilligen des Weltwärts-Projekts, die nach Kayunga reisen und dort ein Jahr lang im Rahmen des Freiwilligendienstes an verschiedenen Projekten mitarbeiten, müsse man aber verzichten. „Wegen der Pandemie ist der Freiwilligendienst dort noch ausgesetzt, aber wir planen, ihn für das kommende Jahr wieder aufzunehmen und suchen dafür aktuell Bewerber“, sagte Walther.

Auch der Besuch einer Witzenhäuser Delegation in Kayunga sei für das Jahr 2023 wieder geplant.  (per)

Kontakt: info@uganda-team.de

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