Es ist noch jeder Bildungsweg möglich

Berufliche Schulen in Witzenhausen haben für alle Klassen noch Plätze frei

Luftbild über Witzenhausen mit dem Sportplatz an der Südbahnhofstraße und den Berufliche Schulen.
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Bei den Beruflichen Schulen Witzenhausen können sich noch Schüler anmelden, egal für welchen Bildungsweg.

Alles ist noch möglich – egal welcher Bildungsweg, künftige Schüler der Beruflichen Schulen Witzenhausen können sich noch anmelden.

Darauf weisen Schulleiterin Elisabeth Franz und Jörg Schmelting, Abteilungsleiter für Berufliches Gymnasium (BG) und Fachoberschule (FOS) hin.

Eigentlich endet die Anmeldefrist im März. Aber angesichts der Corona-Krise und da sich in diesem Jahr bisher rund 30 Prozent weniger Schüler als üblich angemeldet haben, haben junge Frauen und Männer auch jetzt noch die Möglichkeit, sich über weiterführende Bildungsgänge zu informieren und gegebenenfalls zu entscheiden. Und: Klassen kommen in allen Bereichen zustande, betont Schmelting.

Künftige FOS-Schüler benötigen für das erste der beiden Schuljahre einen Praktikumsplatz, den sie in der ersten Augustwoche antreten, wenngleich die Schule erst Mitte August beginnt.

Hier haben Franz und Schmelting eine gute Nachricht für Betriebe und Schüler: Aufgrund der Corona-Pandemie waren eigentlich alle außerschulischen Aktivitäten wie Studienfahrten und Praktika seit Ostern und bis zu den Herbstferien abgesagt. Nun gibt es jedoch einen Erlass des Kulturministeriums, der die praktische Ausbildung zu Schuljahresbeginn erlaubt. Für die Schüler kann es so einfacher werden, einen Platz zu finden, denn „viele Unternehmen haben sich nicht auf das abgespeckte Praktikum eingelassen“, so Schmelting. Nun können die neuen FOS-Schüler in den Bereichen Wirtschaft und Verwaltung sowie Gestaltung wie bisher zwei Tage pro Woche ihren Praktikumsplatz besuchen, die Schüler in den Bereichen Technik und Gesundheit für drei Tage je Woche. Das Praktikum endet am 9. Juli kommenden Jahres.

Auch zum Bereich Gesundheit berichtet Franz von einer Neuerung. War das Praktikum bisher vor allem im Krankenhaus und in Pflegeeinrichtungen möglich, so kann es nun auf Wunsch vieler Schüler in allen Bereichen des Gesundheitssektors absolviert werden. Dazu gehören unter anderem Physio-, Ergo- und Logopädie, Reha-Einrichtungen, Fitness- und Sportstudios, Rettungsdienste, Labore, Apotheken, Ämter und Krankenkassen.

Für den Bereich Gesundheit gilt wie für alle anderen Bereiche: Die Schüler sollen erst einmal selbstständig einen Praktikumsplatz suchen. Wenn das nicht klappt, unterstützt die Schule bei der Suche und hilft auch, wenn es Probleme im Betrieb gibt, erklären die Pädagogen. Bezahlt werden müssen die Praktikanten nicht, aber etlichen würde im Anschluss eine Ausbildungsstelle vom Betrieb angeboten. Das ist, so Schmelting, auch „eine Wertschöpfung für die Region“.  

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