Haushalt 2022 sieht viele Investitionen vor

Bad Sooden-Allendorf will Blitzer an B 27 aufbauen

Die alte Stadtmauer von Allendorf oberhalb des Fischerstads, der rechts zu sehen ist.
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Dickster Brocken: Die alte Stadtmauer von Allendorf soll im Bereich des Fischerstads im nächsten Jahr für 850 000 Euro saniert werden. Das sieht zumindest der Entwurf des Haushalts für 2022 vor.

Im nächsten Jahr will auch die Stadt Bad Sooden-Allendorf einen Blitzer an der Bundesstraße 27 aufstellen. Das geht aus dem Haushalt 2022 hervor, den Bürgermeister Frank Hix (CDU) den Stadtverordneten in ihrer jüngsten Sitzung im Entwurf vorlegte.

Bad Sooden-Allendorf – Außerdem soll der Brandschutz im Ortsteil Dudenrode durch ein neues Löschfahrzeug für 195 000 Euro verbessert und das Queren der Straße Hilberlache in Sooden für Fußgänger durch einen Überweg sicherer werden. So ist es in der Investitionsübersicht veranschlagt.

Dort sind auch etliche Baumaßnahmen für 2022 eingestellt: In Allendorf steht als dickster Brocken die Sanierung der Stadtmauer am Fischerstad mit 850 000 Euro an. Auch sollen die Ringstraße, die Brücke am Franzrasen, der Bürgersteig entlang der Gartenstraße und die Bushaltestellen an der Waldisstraße erneuert werden. Der Fußweg unterhalb der katholischen Bonifatiuskirche soll wieder ein Geländer erhalten und der Eingang der Seniorentagesstätte im Rathof umgestaltet werden. In Sooden soll die Westerburgstraße ausgebaut werden, in Orferode der Vorplatz des Dorfgemeinschaftshauses.

Vorgesehen sind ferner ein Radweg auf dem Mühlrasen, ein Radweg zwischen Ellershausen und Oberrieden und eine Unterführung für den Radweg bei Ellershausen unter der B 27.

Arbeiten sind auch auf den Friedhöfen in Allendorf und Sooden und an den Feuerwehrgerätehäusern in Kleinvach und Orferode geplant.

Schließlich soll der Hochwasserschutz an der B 27 in der Kernstadt und am Riedbach in Oberrieden verbessert werden, zunächst schlägt dafür die Planung zu Buche.

Zur Finanzierung der Investitonen sieht der Haushaltsentwurf die Aufnahme von Krediten von knapp 3,44 Millionen Euro vor.

Die Eckdaten des Etats 2022: Der Ergebnishaushalt weist bei Erträgen von 18,63 Millionen Euro und Aufwendungen von 19,02 Millionen Euro ein Defizit von 390 000 Euro aus. Davon entfallen 247 000 Euro auf den Verlust, den die Tourismus- und Kur-AöR ausweist, wie Bürgermeister Hix dem Parlament erläuterte.

Beabsichtigt ist, die Steuersätze nicht zu verändern, also die Grundsteuer A bei 620, Grundsteuer B bei 800 und die Gewerbesteuer bei 400 Prozent zu belassen. Für das nächste Jahr rechnet die Stadt erneut mit Einbußen bei der Gewerbesteuer (minus 362 000 Euro gegenüber dem Ansatz 2021) und einer Verringerung des Gemeindeanteils an der Umsatzsteuer (minus 105 000 Euro), jedoch mit 176 000 Euro mehr durch die Einkommenssteuer.  (sff)

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