Bürgerpreis für Klaus Jaeger und Ehrenamtspreis für Hubenröder Feuerwehr

Ein echter Witzenhüsser: Klaus Jaeger, Senior Chef von CJ Möbel Jaeger, erhielt den Bürgerpreis. Foto: Archiv

Witzenhausen. Die Gewinner stehen fest: Klaus Jaeger, Seniorchef des Möbelhauses CJ Möbel Jäger erhält den Bürgerpreis der Stadt Witzenhausen, die Feuerwehr Hubenrode bekommt den Ehrenamtspreis.

Kleines Dorf – große Feuerwehr. In Hubenrode ist mindestens jeder Zweite ein Brandschützer, 97 Mitglieder unter 171 Einwohnern. Dieses Engagement würdigte die Witzenhäuser Bürgermeisterin Angela gestern Abend mit dem Ehrenamtspreis. Sie übergab ihn traditionell beim Neujahrsempfang der Stadt im Autohaus Heidenreich.

Allein das Netz der Sicherheit, das die Feuerwehr den Bürgern täglich auf Abruf bietet, sei eine Auszeichnung wert, sagt Fischer. Doch in Hubenrode gebe es noch weitere Gründe für den Preis. So habe der Ort mangels Kandidaten derzeit keinen Ortsbeirat, „aber: die Feuerwehr!“ Auch den Trägerverein des Gemeinschaftshauses gebe es wegen zu geringer Beteiligung nicht mehr, „aber: die Feuerwehr!“

Fischer lobte auch den hohen Anteil engagierter Frauen in der Wehr. „Als eigene Abteilung des Vereins gibt es die Pfingstrosen unter Vorsitz von Angelika Rode. Das sind die einzigen Feuerwehr-Pfingstrosen der Welt, da können Sie sich bei Google erkundigen!“

Der Zusammenhalt im Ort sei großartig, hob die Bürgermeisterin hervor. „Nicht nur auf die 16 Aktiven, sondern auf alles ist Verlass! Für euer Dorf seid ihr zuverlässige Helfer und Ansprechpartner. Und dann seid ihr auch noch richtig liebe Menschen!“

Den von der VR-Bank gestifteten Bürgerpreis erhielt ein Mann, den laut Angela Fischer jeder kennt: „Klaus Jaeger gehört unbedingt zu den besonderen Menschen in unserer Stadt!“ Der Senior-Chef des Möbelhauses CJ Möbel Jaeger ist in zahlreichen Vereinen Mitglied, so auch in der Liedertafel und im VFB. Und das, obwohl „Fußball spielen und singen nicht zu seinen besonderen Fähigkeiten gehören“. Seit 60 Jahren gehört er außerdem dem Erntefestkommitee an.

An Klaus Jaeger schätzt die Bürgermeisterin vor allem seine aufrechte und selbstbewusste Art. „Aus seiner Meinung macht er keinen Hehl, er ist ein echter Witzenhüsser! Immer können wir auf seine Unterstützung zählen. Oder kennen Sie eine Sponsorenwand ohne CJ Möbel Jaeger?“

Dankbar ist Fischer dem 85-Jährigen vor allem für die Treue zu seiner Heimatstadt. „Die Geschäftszentrale seines Unternehmens hat er trotz anderer Möglichkeiten hier bei uns gelassen.“ Statt dessen seien Geschäftsstellen in Göttingen und Oberdorla gegründet worden. Doch von der Zentrale in Witzenhausen „haben wir über Jahrzehnte profitiert durch Arbeitsplätze, durch Attraktivität unseres Standorts und durch soziales Engagement von Klaus und Margot Jaeger.“ (kbr)

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