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Bau- und Wohnkultur Witzenhausen verabschiedet sich

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Eingang zur ehemaligen Zigarrenfabrik Brasilia in Unterrieden
Die Wiederbelebung der ehemaligen Zigarrenfabrik Brasilia in Unterrieden geht auch auf die Initiative des Vereins Bau- und Wohnkultur zurück. © Verein Bau- und Wohnkultur Witzenhausen

Der Bürgerverein zur Förderung der Bau- und Wohnkultur Witzenhausen verabschiedet sich.

Witzenhausen – Was der Verein seit 2014 erreicht habe und was sichtbar für die Stadt bleibe, seien der Bio-Feierabendmarkt sowie zwei Wohnprojekte, die sich dank der Vermittlung und Unterstützung des Vereins etabliert hätten: die „Mensch*meierei“ in Unterrieden und das Projekt „WohnWiz“ in der Kernstadt. Das teilt der Verein mit.

Die Belebung der Schaufenster leer stehender Geschäfte und das lebendige Schaufenster des Vereins am Kirchplatz hätten auch dazu beigetragen, das Stadtbild lebenswert zu machen, und die Fachwerksprechstunden des Bürgervereins hätten vielen Bürgern geholfen, ihre eigenen Restaurierungsvorhaben zufriedenstellend umzusetzen.

Das Resümee des Vereins: „Wir blicken auf schöne, aber auch mühsame Jahre des bürgerschaftlichen Engagements zurück. Oft schienen beim Thema Stadtentwicklung Steine im Weg zu liegen, die so nicht hätten sein müssen. In der Nutzbarmachung und Sensibilisierung von und für Leerstand waren uns aufgrund der privaten Besitzverhältnisse (es gibt in Witzenhausen kein städtisches Wohneigentum) oft die Hände gebunden. Wir hoffen, dass sich wieder neue Initiativen gründen, die sich um den Erhalt und die Pflege der Bausubstanz sowie um eine kulturelle Belebung unseres schönen Fachwerkstädtchens kümmern. Wir selbst werden als engagierte Bürger präsent bleiben.“

Das schreibt der Verein in einer Pressemitteilung zum Abschied.   (mik/sps)

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