Wickenroder belegen ersten Platz bei Zupforchesterwettbewerb

Riesen Erfolg: "Chanterelle" ist das beste Jugendzupforchester Deutschlands

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Sie sagen Danke: Die Mädchen und Jungen des Jugendzupforchesters Chanterelle. 

Großalmerode/Wickenrode. Das Jugendzupforchester „Chanterelle“ ist das beste Kinderzupforchester Deutschlands.

Beim ersten bundesweit ausgetragenen Zupforchesterwettbewerb des Fachverbandes Bund Deutscher Zupforchester im nordrhein-westfälischen Jülich am vergangenen Wochenende errangen sie laut einer Mitteilung den ersten Platz.

Die jungen Mandolinisten, Gitarristen und Kontrabassisten im Alter zwischen zehn und 16 Jahren spielten höchst musikalisch, mit größter Perfektion und leidenschaftlichem Ausdruck. Unter der Leitung ihrer Dirigentin Ariane Lorch präsentierten sie ein Programm aus europäischen Liedern, der Eurovisionsmelodie und dem modernen Werk „Walking Bass“ von Dieter Kreidler. Der Komponist war sogar anwesend, stellte sich nach seinem Stück den Kindern vor und lobte den wunderbaren Vortrag. Der wurde dann auch mit der höchsten zu erreichenden Wertungspunktzahl bei musikalischen Wettbewerben, mit 25 Punkten, belohnt und sicherte dem Orchester den ersten Platz. Ermöglicht wurde dieses hervorragende Ergebnis, so heißt es weiter in der Mitteilung, durch den unermüdlichen Einsatz des Musikerehepaares Lorch aus Großalmerode. Die Auswahl der Musik orientiere sich immer am Leistungsstand der jungen Instrumentalschüler und werde didaktisch maßgeschneidert. Weiterhin wurde die Reise zum Wettbewerb durch Spenden und das Engagement des Vorstands des Mandolinen- und Gitarrenvereins 1923 Wickenrode durchführbar. Die Eltern der jungen Zupfmusiker wurden so erheblich weniger finanziell belastet.

Unterstützt werde die Jugendarbeit, so heißt es, durch die Kasseler Sparkasse, den Werra-Meißner-Kreis, den Förderverein der Valentin-Traudt-Schule, den Lions-Club Hessisch Lichtenau, die Matthias-Kaufmann-Stiftung und die Jagdgenossenschaft Helsa-Wickenrode.

Die Mitglieder des Jugendzupforchesters Chanterelle danken auch den Betreuern Kathrin Lichtenau und Moritz Noll, die für gute Stimmung, immer einen gefüllten Magen und spannende Kurzweil auf den langen Busfahrten sorgten.

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