Eine Eiche für Rolf Kettner: Jagdverein Hubertus ehrt Kreisjagdberater

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Soll gut gedeihen: Nahe der Straße „Hinter den Teichhöfen“ steht nun die „Rolf Kettner Eiche“, die zu Ehren des früheren Kreisjagdberaters gepflanzt wurde. Unser Bild zeigt Kettner (ganz links), Bürgermeisterin Angela Fischer und Herbert Rafalski vom Jagdverein Hubertus Witzenhausen.

Witzenhausen. Acht Monate nach seinem 95. Geburtstag wurde die durch Herbert Rafalski, Vorsitzender des Jagdverein Hubertus aus Witzenhausen, für den November angekündigte Überraschung für Rolf Kettner endlich Wirklichkeit.

Im November hatte eine Erkrankung des Jubilars den Festakt noch verhindert, doch am Samstag konnte die Feier im Beisein von Kettner und seiner Ehefrau Ina über die Bühne gehen. Dabei wurde im Stadtpark von Witzenhausen ein Baum gepflanzt: die „Rolf Kettner Eiche“.

„Was lange währt, wird endlich gut“, sagte Rafalski. Er würdigte nochmals die vielen Verdienste des langjährigen Kreisjagdberaters und Ehrenmitglieds im Jagdverein, der in Fahrenbach lebt, Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande ist und in Fachkreisen als der „Rotwildpapst“ gilt. „Wir wünschen uns, dass diese Eiche standhaft und gradlinig wächst, wie Sie, Rolf Kettner, es immer waren.“

Rafalski dankte Bürgermeisterin Angela Fischer für die Unterstützung dieses Vorhabens. Fischer überbrachte die Grüße der Stadt Witzenhausen und erklärte: „Wir haben uns dem Vorschlag des Jagdvereins gern angeschlossen, Rolf Kettner ist der erste Bürger unserer Stadt, dem diese Ehre, einen Baum gepflanzt zu bekommen zuteilwird“. Der Standplatz des Baums mit dem Holzschild „Rolf Kettner Eiche“ nahe des Busbahnhofs an der Straße „Hinter den Teichhöfen“ werde dazu führen, dass man in vielen Jahren die Frage stellt: „Wer war Rolf Kettner?“ so Fischer weiter. Viele Jagdfreunde hatten sich zum Festakt eingefunden, der durch die Jagdhornbläser feierlich begleitet wurde. (zps)

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