Fußball-Kreisoberliga: Eine knisternde Spannung

Brisante Duelle am Doppelspieltag: Großalmerode gegen Werratal

Das Leder im Blick: Für Unruhe in der Hintermannschaft der SG Werratal will Angreifer Sebastian Becker vom FC Großalmerode (rechts) heute im heimischen Schwarzenbergstadion sorgen. Foto: eki

Witzenhausen. Ein weiteres Mal voll gefordert werden die Vereine in der Fußball-Kreisoberliga. Heute und am Sonntag stehen insgesamt elf Begegnungen auf dem Programm, darunter das brisante Verfolgerduell zwischen dem FC Großalmerode und der SG Werratal.

Großalmerode - SG Werratal (Heute, 18.15 Uhr). An der Bedeutsamkeit dieser Auseinandersetzung hat sich wenige Tage nach dem am Ostersamstag ausgefallenen Spiel natürlich nichts geändert. Beide Teams starteten glänzend aus der Winterpause. Der FC Großalmerode kassierte in sechs Partien nur ein Gegentor, Gegner Werratal gewann die zurückliegenden drei Spiele mit einer imponierenden Torbilanz von 14:2. Beite Seiten haben auch zuletzt erfolgreiche Stürmer in den Reihen, Christian Eichler im Trikot der Tonstädter schaffte zwei Doppelpacks, auf der Gegenseite ist auch Jannick Rode stets für Treffer gut.

Die Gastgeber müssen auf Julian Alt (Adduktorenprobleme) und Florian Meister (Fingerverletzung) verzichten, auf der Gegenseite fallen die verletzten Bastian Bielefeld und Patrick Rode aus. Zudem ist offen, ob Niklas André Mora, Heiko Bernhardt und Andreas Schad pünktlich zum Anstoß eintreffen werden. Einen klaren Favoriten gibt es nicht.

TSG Fürstenhagen - SG Pfaffenbachtal/Schemmergrund (Heute, 18.15 Uhr).  Die abstiegsgefährdeten Gäste passen als nächster Gegner überhaupt nicht in die Pläne von TSG-Coach Uwe Dippel. „Defensiv eingestellte Mannschaften haben wir zuletzt überhaupt nicht unter Druck setzen können. Wir müssen uns erheblich steigern“, sagt Fürstenhagens Trainer. Gegen den Tabellenvorletzten unterlag der TSG im Hinspiel ohne Stammtorhüter Benjamin Bobsin mit 2:4.

SG Meißner - SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach (Heute, 18.15 Uhr).  „Die Heimniederlage zuletzt gegen Wanfried war ein Rückschlag, doch wir glauben weiterhin an den Klassenerhalt“, sagt Meißners Trainer Norbert Toby. Dabei setzt er darauf, dass sich seine Truppe mehr auf die spielerischen Elemente konzentriert und angesichts des Drucks am Tabellenende nicht verkrampft.

Offen ist bei den Gastgebern der Einsatz des schon länger pausierenden Routiniers Moritz Becker, während der Gegner Rotsünder Daniel Sorge ersetzen muss. „So ein Spiel ist auch eine Kopfsache, gegen in der unteren Tabellenregion platzierte Gegner hat man nicht schon von vornherein gewonnen“, nimmt Gästecoach Thomas Schill seine Kicker in die Pflicht.

SG Wehretal - SG Wickenrode/Helsa (Heute, 19 Uhr).  Gästetrainer Stefan Koch spricht von einem Sechs-Punkte-Spiel und muss unter Umständen auf den verletzten Torjäger Danny Nickel (Verdacht auf Meniskusverletzung) verzichten. Dazu hat die Spielgemeinschaft eine regelrechte Grippewelle erfasst. „Ein normales Trainung war in dieser Woche nicht möglich, nur die Torhüter haben sich vorbereitet“, so Koch. Im Hinspiel verspielte der Aufsteiger beim 2:2-Unentschieden eine 2:0-Führung leichtfertig.

Wanfried - Lichtenauer FV (Samstag, 15.30 Uhr). Das Ziel von LFV-Coach Sead Hadzic und seiner Mannschaft ist klar: „Wir wollen endlich den ersten Sieg nach der Winterpause unter Dach und Fach bringen“, sagt der LFV-Coach. Dabei hofft er auf den Einsatz der zuletzt fehlenden Driegert und Hein. Nicht dabei ist der privat verhinderte Stefan Ludwig.

SG Werratal - Niederhone (Sonntag, 15 Uhr). Nach dem klaren 3:0-Erfolg in der Hinrunde ist SG-Trainer Dieter Berg guter Dinge, dass es auch auf eigenem Platz mit drei Punkten klappt. Fehlen werden bei den Gastgebern André Mora und Bielefeld.

TSG Fürstenhagen - Großalmerode (Sonntag, 15 Uhr).  Beide Rivalen haben großen Respekt voreinander, wohlwissend, dass ihnen der Gegner an einem guten Tag durchaus ein Bein stellen kann. Den Platzherren spielt dieses Mal in die Karten, dass die Tonstädter im Kampf um die Vizemeisterschaft drei Punkte benötigen und deshalb nicht zu defensiv auftreten können.

Bad Sooden-Allendorf - SG Meißner (Sonntag, 15 Uhr). Wegen mangelnder Unterstützung aus dem Mittelfeld hingen die Angreifer auf beiden Seiten zuletzt in der Luft und konnten kaum ihre Gefährlichkeit entwickeln. BSA-Trainer Jörg Immig setzt dennoch auf seine Stürmer Schindewolf, Hardt und Range, bei Meißner sollen vor allem Maximilian Eysert und Marvin Beck die gegnerischen Verteidiger in Verlegenheit bringen.

SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund - SG Wickenrode/Helsa (Sonntag, 15 Uhr).  Nach dem verlorenen Verfolgerduell in Großalmerode steht der Tabellenzweite unter Druck und wird wohl mit stürmischen Angriffen beginnen. Wickenrode wird wieder mit aller Leidenschaft kämpfen, um dem Rivalen Paroli bieten zu können.

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