Einwohnerzahl im Werra-Meißner-Kreis rutscht noch dieses Jahr unter 100.000

Eschwege/Witzenhausen. Genau 100.356 Menschen lebten am 31. Dezember 2013 im Werra-Meißner-Kreis. Damit sank die Zahl der Einwohner innerhalb des vergangenen Jahres um 557. Das geht aus der Statistik des Hessischen Statistischen Landesamtes hervor.

Demzufolge hat sich der Rückgang der Bevölkerung verlangsamt. Aber in drei Städten im Kreis wurde sogar eine Zunahme der Einwohnerzahl im vorigen Jahr registriert: in Bad Sooden-Allendorf, Eschwege und Hessisch Lichtenau. Prozentual am stärksten war sie in der Kurstadt mit 0,72 Prozent. Drei andere Städte - Großalmerode, Sontra und Waldkappel - hingegen weisen mit jeweils knapp minus zwei Prozent den stärksten Rückgang auf.

Umgekehrt hat sich der Trend bei den Umzügen: 2013 sind 216 Einwohner mehr in den Kreis zu- als weggezogen. Mit Ausnahme von 2011 (78 mehr Zuzüge) dominierten seit vielen Jahren die Fortzüge. 2013 gingen 5121 weg, aber 5337 kamen.

Dass die Bevölkerungszahl dennoch sinkt, liegt an den Sterbefällen, deren Zahl seit zehn Jahren steigt und durch die Zahl der Geburten nicht ausgeglichen wird. Im Gegenteil: 2013 starben 1444 Einwohner, nur 654 wurden geboren.

„Die deutliche Verbesserung beim Wanderungssaldo zeigt die steigende Attraktivität des Kreises als Wohnstandort“, freut sich Landrat Stefan Reuß (SPD) über die Ergebnisse. Dazu hätten sicherlich die „gute wirtschaftliche Entwicklung und die Bemühungen im Rahmen des Bündnisses für Familie und bei der Kleinkinderbetreuung wesentlich beigetragen.“

Von Stefan Forbert 

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