Werra-Meißner-Landrat würdigt Jürgen Vogelei für ehrenamtliches Engagement

Großes Lob für Urgestein aus Witzenhausen

Im Mittelpunkt: Jürgen Vogelei wurde von Landrat Stefan Reuß (rechts) mit viel Lob verabschiedet.
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Im Mittelpunkt: Jürgen Vogelei wurde von Landrat Stefan Reuß (rechts) mit viel Lob verabschiedet.

Eine Lobpreisung sondergleichen erfuhr in der Sitzung des Kreistages am Montagnachmittag in Eschweges Stadthalle der Witzenhäuser Jürgen Vogelei durch Landrat Stefan Reuß.

Werra-Meißner – Mit der Berufung der neuen Kreisbeigeordneten endete die Wahlzeit der bisherigen – und so zugleich eine Ära. Damit meinte Reuß das kommunalpolitische Wirken des FDP-Mannes Vogelei, der seit 2019 dem Kreisausschuss angehörte.

Seit 52 Jahren engagierte sich der Liberale, der Mitte April sein 75. Lebensjahr vollendete, in verschiedenen Gremien. Erst bei der Stadt Witzenhausen – unter anderem als Erster Stadtrat – und dann für den Landkreis – vor 20 Jahren kam er erstmals in den Kreistag. Auch außerhalb der Politik übernahm Vogelei Führungsverantwortung, so Reuß, und nannte als Stichworte Deutsches Rotes Kreuz und Feuerwehr. „Das ist schon etwas Außergewöhnliches“, sagte der Landrat, Jürgen Vogelei habe sich für den Kreis verdient gemacht.

Reuß erinnerte an Vogeleis verschmitzte Redebeiträge im Kreisparlament, wenn auf dessen Weg zum Rednerpult ein Raunen durch die Reihen gegangen sei. Vogelei habe dann manche ausgeuferte Diskussion zurück zum Kern gebracht. Auf diese seine Weise habe er auch erreicht, dass der neue Name für den Naturpark-Zweckverband – Frau-Holle-Land – entgegen erwarteter groß angelegter Debatten bereits nach zehn Minuten beschlossen worden sei – und zwar einstimmig.

Trotz allen Streitens in Gremien, vor der Tür sei der Streit immer beendet gewesen. Diese Kultur sollte so beibehalten werden, appellierte Vogelei in seinen wenigen Abschiedsworten an die Mitglieder von Kreistag und Kreisausschuss. Diese hatten sich erhoben und verabschiedeten ihn mit Applaus.  (sff)

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