Macher bedingt zufrieden

Kesperkirmes: Zur 50. etwas Besonderes

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Proppenvoll: Hunderte Menschen wollten am Sonntagnachmittag im Festzelt auf dem Marktplatz die Krönung der neuen Kirschenkönigin beobachten. Das Zelt soll es bei der nächsten Kesperkirmes aller Voraussicht nach nicht mehr geben.

Witzenhausen. Die Bilanz der Organisatoren der Kesperkirmes fällt gemischt aus: Zu den positiven Programmpunkten zählen wieder die traditionellen Tagesveranstaltungen wie die Zwei-Königinnen-Bootsfahrt und natürlich die Krönung am Sonntag, auch das Kirschsteinspucken am Samstag und ebenso das Entenrennen, das noch besser als voriges Jahr beobachtet worden sei.

Ulrich Walger

Und auch der Besuch des „Versuchs“ mit der Red-and-White-Party am Samstag sei „okay“ gewesen, sagen Kirmes-Pressesprecherin Claudia Krabbes, Vorsitzender Ulrich Walger und sein Vize Werner Zeuch vom Verkehrsverein, dessen Hauptaufgabe das Veranstalten der Kesperkirmes ist. Auch wenn nicht wenige rot und weiß gekleidet erschienen, sei es nicht wie erhofft geworden. Doch mit dem Begriff Red-and-White-Party lasse sich noch etliches machen, soll es diese also auch künftig geben.

Aber bei den Disco-Abenden und dem Livemusik-Angebot sei es mittlerweile deutlich schwieriger, ohne Alleinstellungsmerkmal oder eine Besonderheit eine gute Publikumsresonanz zu erzielen, bedauern die Macher: „Die Abendveranstaltungen hätten besser besucht sein können.“

Schon jetzt kreisen die Gedanken die ehrenamtlich Engagierten um die Kesperkirmes 2016. Zur Wahl der 50. Kirschenkönigin soll es „irgendwas“ geben, das sich von den bisherigen Kirmessen abhebt.

Konkret ist aber noch nichts, außer dem Termin: Gefeiert wird vom 8. bis 10. Juli – zeitgleich mit dem Ferienbeginn und dem Finale der Fußball-Europameisterschaft. Das soll am Sonntagabend auf dem Marktplatz gezeigt werden.

Claudia Krabbes

Außerdem zeichnet sich ab, dass auf das große, aber leider nicht sehr hohe und zudem nicht billige Zelt auf dem Marktplatz verzichtet wird. Die Abgrenzung durch das Zelt habe zu Problemen geführt, beim Wahlabend ebenso wie bei der Krönung. Da wird 2016 wohl riskiert, dass es bei der Wahl auch mal regnet. Der Marktplatz soll dann auch anders als in den vergangenen drei Jahren, seit man nicht mehr im Bürgerhaus wählt, eingeteilt werden.

Viel los beim Kirschsteinspucken

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