Täter blieben erfolglos

Falsche Polizeibeamte rufen bei Senioren in Witzenhausen an

+

Witzenhausen - Falsche Polizeibeamte haben am Dienstag bei zwei Senioren angerufen – in beiden Fällen blieben die Täter erfolglos.

Gegen 21.45 Uhr erhielt laut Polizei ein 74-Jähriger einen Anruf, angeblich von einem Polizeibeamten des Polizeipräsidiums Nordhessen. Er berichtete, dass bei einer Festnahme der Name des 74-Jährigen auf einem Zettel sowie 2000 Euro in bar gefunden wurden. Da der Senior sich nicht weiter auf das Gespräch einließ und es beendete, kam es zu keinen Forderungen. 

Kurz darauf erhielt eine 78-Jährige einen Anruf eines angeblichen Beamten der Polizeistation Witzenhausen. Dieser erzählte, dass man drei rumänische Täter festgenommen habe, die eine Tasche Bargeld und Schmuck dabei hatten. Zudem sei ein Zettel mit mehreren Namen aufgefunden worden, so auch mit dem Namen des Ehemannes der 78-Jährigen. 

Der Anrufer fragte zudem, ob sie 10.000 oder 20.000 Euro auf dem Konto habe. Da der Frau der Anrufer komisch vorkam,wurde Telefonat beendet. Die Polizei warnt vor solchen Anrufen und weist darauf hin, dass man telefonisch niemals persönliche Daten übermitteln sollte.

Tipps und Hinweise der Polizei

  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
  • Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an. Diese Nummer ist für Notsituationen vorgesehen, um die Polizei zu erreichen - niemals umgekehrt. Sind Sie sich unsicher, wählen Sie selbst die 110. Sie können sich natürlich auch an die örtliche Polizeistation wenden.
  • Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie Betrüger los. Auflegen sollten Sie, wenn:
  • Sie nicht sicher sind, wer anruft. 
  • Sie der Anrufer nach persönlichen Daten und Ihren finanziellen Verhältnissen fragt, zum Beispiel ob Sie Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände im Haus haben.
  • Sie der Anrufer auffordert, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände herauszugeben, beziehungsweise Geld zu überweisen, insbesondere ins Ausland. 
  • Sie der Anrufer unter Druck setzt. 
  • Der Anrufer Sie dazu auffordert, zu Fremden Kontakt aufzunehmen, zum Beispiel zu einem Boten, der Ihr Geld und Ihre Wertsachen mitnehmen soll.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.