Stadtverordnete folgen Wunsch und ändern Satzung

Familienbeirat von Großalmerode wird größer

Luftaufnahme von Großalmerode
+
Großalmerode arbeitet weiter an seiner Familienfreundlichkeit: Die Interessenvertretung wurde von den Stadtverordneten erweitert, zudem wurde den Bewerbern des Seniorenrates zugestimmt. Archivfoto: Thomas Meder

Kaum Bedarf zur Diskussion hatten die Stadtverordneten von Großalmerode bei ihrer letzten Sitzung für das Jahr 2020 am Freitagabend. Schuld daran war sicher auch die Pandemie, da auch Hanna Schmuch, die die Sitzung stellvertretend für den Stadtverordnetenvorsteher Frank Anacker leitete, zu Beginn darum bat, auf wiederholende Redebeiträge zu verzichten.

Großalmerode – Auf der Tagesordnung der Weihnachtssitzung stand unter anderen die Satzung des Familienbeirates. Bei dessen erster Sitzung im Oktober äußerten die Teilnehmer den Wunsch, dass der Familienbeirat erweitert werden soll. So soll neben je einem Vertreter der Großalmeröder Kindertagesstätten auch je ein Vertreter der Grundschulen, in die Großalmeröder Schüler aufgrund der gebildeten Schulbezirke gehen, vertreten sein, statt ein Vertreter für alle Grundschulen.

Steffen Prauß von der SPD erinnerte daran, dass genau diese Vorgehensweise von seiner Fraktion vorgesehen worden war und bedankte sich bei den Mitgliedern des Familienbeirates, dass diese Zusammensetzung nun auch aus dem Rat heraus gewünscht worden ist. Dem stimmte Oliver Bolte (SPD) zu, der damals den Antrag dazu eingebracht hatte.

Nachdem bereits der Haupt- und Finanzausschuss (HFA) der Satzungsänderung zugestimmt hatte, wie der stellvertretende Ausschussvorsitzende Stephan Matthes berichtet, stimmten auch die Stadtverordneten für die Erweiterung.

Als Bestandteil des Familienbeirates schloss sich thematisch passend der Seniorenbeirat mit seiner Zusammensetzung auf der Tagesordnung an. Trotz mehrmaliger öffentlicher Aufrufe hatten sich bisher nur sechs Senioren für die Mitarbeit im Seniorenbeirat beworben.

Eine zusätzliche Interessentin konnte Bürgermeister Finn Thomsen dann am Freitagabend noch nennen. Da insgesamt neun Plätze verfügbar sind, sah Thomsen kein Hindernis, um die Bewerberin der Liste noch hinzuzufügen. Das Gremium kann auch mit geringerer Bewerberzahl beschlossen werden, da weitere Mitglieder die Handlungsfähigkeit gewährleisten. So stimmten sowohl die Mitglieder des HFA als auch des Stadtparlaments für den Beschlussvorschlag. Posten wie insbesondere den Vorsitzenden wählt der Beirat dann eigenständig. (elu)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.