Motto: Der wilde, wilde Westen

Familienwoche: Cowboys und Indianer auf Burg Ludwigstein

Mit viel Elan: Tanzgruppe bei der Ludwigsteiner Familienwoche auf der Werra-Bühne zu Füßen der Burg. Foto: Röß

Burg Ludwigstein. Line- und Square Dance prägten am Samstag das Bild auf Burg Ludwigstein. Teilnehmer der Familienwoche sorgten auf der Vorburg ein wenig für Wildwest-Stimmung.

Nicht ohne Grund waren es amerikanische Volkstänze, die von der Tanzgruppe bei der Familienwoche der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein (VJL) vorgeführt wurden, denn das Motto der Veranstaltung lautete in diesem Jahr: Der wilde, wilde Westen. So bestimmten Cowboys und Indianer das Geschehen auf der Burg oberhalb der Werra in den Tagen bis Ostersonntag.

Eigentlich war es ein Generationentreffen, bemerkte Mitorganisatorin Maike Wicke, an dem in diesem Jahr 120 Kinder, Jugendliche und Erwachsene neun Tage lang zusammen Spaß auf und um die Burg herum hatten. Dafür sorgte ein vielfältiges Programm, zugeschnitten auf jede Altersstufe und das Leben in der Burggemeinschaft.

Doch kein Programm für Langschläfer, das machte auch Karlaugust Wicke deutlich, der unter anderem ständig mit der Kamera auf der Lauer nach Motiven für die Dokumentation der Woche war. So schallte jeden Morgen um sieben Uhr Heavy-Metal-Musik von den Fluren in die Zimmer und riss jeden aus dem Schlaf. Fertig sein bis neun, denn dann stand Singen in der großen Runde als tägliches Ritual an. Erst anschließend verteilte sich die Gruppe auf die verschiedenen Angebote.

Einige Unentwegte hatte selbst der starke Wind, Regen, Hagel- und Schneeschauer nicht vom Wandern abgehalten. Doch die heruntergefallenen Ziegel vom Burgdach waren allen Warnung genug, in diesen Tagen den Wald zu meiden. Und wem die Launen der Natur nicht ganz so zusagten, der beschäftige sich in den Arbeitsgemeinschaften mit Stoff oder Leder, war beim Zinngießen aktiv oder bemalte kreativ Ostereier. Zudem gab’s die Möglichkeit zum Singen, Musizieren oder Tanzen.

Chor und Orchester hatten bereits im Laufe der Woche Einblicke in die Ergebnisse ihrer Arbeit gewährt, am Samstag stellten auch die handwerklichen Gruppen ihre Arbeiten aus. Den abschließenden Höhepunkt bildete der Bunte Abend am Ostersonntag, an dem sich alle Gruppen vor der Abreise am nächsten Morgen noch einmal präsentierten.

Bereits am Ostersamstag hatten die Mitglieder der VJL unterhalb der Burg ihr Osterfeuer abgebrannt. (zlr)

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.