Fast 1000 fuhren bei der Werraland-Rallye mit

Viele wurden ausgezeichnet: Siegerehrung bei der Werraland-Rallye, bei der es nicht ums Tempo ging. Foto: Huck

Witzenhausen. Fast 1000 Wassersportler nahmen am Wochenende an der 23. Werraland-Rallye teil, die am frühen Samstagnachmittag mit der Siegerehrung in Witzenhausen endete.

Trotz der großen Teilnehmerzahl war es eine entspannte und freundschaftliche Veranstaltung, von Konkurrenzdenken keine Spur.

Zwar hatte der ein oder andere Sportler seine eigene Bestzeit im Kopf, die es zu schlagen galt, im Wettkampf selbst kam es aber auf die gefahrene Zeit gar nicht an. Dabei sein ist alles, heißt es Jahr für Jahr bei der Werraland-Rallye, die eine Fahrt für die ganze Familie sein soll.

„Es geht um Gruppendynamik, unsere Rallye ist sowohl alters- als auch Generationen übergreifend und soll vor allem Spaß machen“, so der Präsident des Witzenhäuser Kanu-Clubs, Hajo Heymel.

Bei der Siegerehrung wurden demnach nicht die schnellsten Kanuten ausgezeichnet, die Kriterien bei der Werraland-Rallye sind andere. Es gibt Preise für die Teilnehmerstärksten Gruppen und einen Ehrenpreis für die Teilnehmer mit der weitesten Anreise. In diesem Jahr waren das die Kanuten aus Hvidovre in Dänemark, die ganze 606 Kilometer bis nach Witzenhausen gekommen sind, um an der Werraland-Rallye teilzunehmen. Sie lagen knappe 50 Kilometer vor der Gruppe aus Stralsund.

Mit 25 Teilnehmern war der SV Stockum angereist und bekam dafür als teilnehmerstärkste Gruppe einen Pokal von Kirschenprinzessin Olesya überreicht. Auf Platz zwei schaffte es mit 22 Teilnehmern der KV Kleverland, er erhielt seinen Pokal von Kirschenprinzessin Lara und den dritten Platz teilten sich mit jeweils 20 Fahrern der RC Kleinmachow und der Alster-Canoe-Club aus Hamburg.

Es nahmen Kanuten jeden Alters an der Rallye teil, sogar eine Gruppe körperbehinderter Teilnehmer mit jeweils einem Begleiter fuhr mit. Ein Teil der Fahrer startete am Morgen in Eschwege, sie hatten bis nach Witzenhausen 40 Kilometer Fahrtstrecke zurückzulegen, der Startpunkt für Familien war in Bad Sooden-Allendorf, von dort aus waren es etwa 20 Kilometer.

Während der Siegerehrung bedankte sich Hajo Heymel für die Unterstützung während der Rallye durch die DLRG-Ortsgruppen aus Witzenhausen und Eschwege, die während der Tour für die nötige Sicherheit gesorgt hätten und gab bekannt, dass in wenigen Wochen mit dem Neubau des durch einen Brand zerstörten Bootshauses begonnen werden könne. Da der Großteil der Arbeit allerdings in Eigenleistung erbracht werden müsse, würde sich der Verein über weitere Hilfsangebote freuen. (zwh)

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.