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Ferien-Uni in Witzenhausen zum Thema Pflanzen und Tiere

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„Kleintier-Safari“ bei der Forscherwerkstatt: Dabei wird auch der Regenwurm im Fokus sein.
„Kleintier-Safari“ bei der Forscherwerkstatt: Dabei wird auch der Regenwurm im Fokus sein. © Marina Hethke

Unter dem Motto „Forschungswerkstatt Pflanzen und Tiere“ gibt es in den Osterferien gleich zwei Durchgänge in der Ferien-Kinder-Uni im Tropengewächshaus, Steinstraße 19, in Witzenhausen.

Witzenhausen – Von Montag, 11. April, bis Donnerstag, 14. April, findet Durchgang eins statt, Durchgang zwei folgt von Dienstag, 19. bis Freitag, 22. April, jeweils von 9 bis 13.15 Uhr. Die Veranstaltung ist ein Kooperationsprojekt von Tropengewächshaus der Universität Kassel mit Bildung trifft Entwicklung vom Göttinger Bildungszentrum, dem WeltGarten Witzenhausen und dem Bündnis für Familie von der Stadt Witzenhausen.

Mitmachen können Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren, jeweils zehn Kinder pro Gruppe.

„Können Blattlauslöwen brüllen?“ Dieser und anderen „tierische“ Fragen rund um Insekten, Vögel und kleine Säugetiere können die jungen Forscher nachgehen. Unter fachlicher Anleitung gehen sie auf „Kleintier-Safari“ und erleben Tierisches im und um das Tropengewächshaus.

Die Kinder entscheiden demokratisch, wie das Programm ihren Wünschen gemäß angepasst werden soll. Geplant ist derzeit Folgendes: Am ersten Tag geht um die Frage: „Brauchen Pflanzen Tiere? Oder brauchen Tiere Pflanzen?“ Die Kinder beobachten, graben, forschen und überlegen. „Nützliches oder schädliches Tier für die Pflanze – wer knabbert an Banane und Kohl?“ Diese Frage steht am zweiten Tag im Mittelpunkt. Dann geht es um Blattlauslöwen, Raupen und viele weitere Insekten, die uns Menschen oft einen Strich durch die Ernte-Rechnung machen. Am dritten Tag stehen die Partnerschaften im Fokus: Welche Tiere sind die Partner der Pflanzen? Und was passiert, wenn es einen der Partner nicht mehr gibt?

Die Auswirkungen von Pflanzen und Tieren auf das Klima dieser Welt steht am letzten Tag im Mittelpunkt. Die Kinder erforschen das Zusammenspiel von Tier und Pflanze im Ökologischen Landbau. Um die anstrengende Forschungsarbeit durchzuhalten, gibt es eine gemeinsame Frühstückspause. Die Kinder müssen ihre Verpflegung wegen der Abstands- und Hygieneregeln selbst mitbringen.

Die jungen Forscher werden begleitet von Agraringenieurin Ines Fehrmann und dem Studenten Tony Lindenau. Die Kinder sollten strapazierfähige und Wetter angepasste Kleidung tragen.

Die Veranstaltung findet vorbehaltlich aller Genehmigungen und unter Beachtung der geltenden Hygieneverordnungen statt. Zu beachten ist, dass die Veranstalter flexibel auf aktuelle Regelungen und Vorgaben reagieren müssen.   (sps)

Service: Anmeldungen sind verbindlich bis 31. März möglich unter Tel. 0 55 42/7 28 12 oder per E-Mail an tropengewaechshaus@uni-kassel.de. Die Teilnahme kostet 70 Euro pro Kind, inklusive Material.

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