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Witzenhäuser Schüler: Fit für das Berufsleben

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Von: Kerim Eskalen

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Haben erfolgreich ihr Bewerbungstraining absolviert: Die Schüler der Beruflichen Schulen zeigen stolz ihre Urkunden für den Workshop bei „Pro Innovation“. Tatkäftig unterstützt wurden sie dabei von der Stadt Witzenhausen.
Haben erfolgreich ihr Bewerbungstraining absolviert: Die Schüler der Beruflichen Schulen zeigen stolz ihre Urkunden für den Workshop bei „Pro Innovation“. Tatkäftig unterstützt wurden sie dabei von der Stadt Witzenhausen. © Kerim Eskalen

In einem Workshop haben sich Schüler aus Witzenhausen fit für das Bewerbungstraining gemacht.

Witzenhausen – Wie würden Sie sich beschreiben? Eine schweißtreibende Frage, die jeder Bewerber beim Vorstellungsgespräch kennt.

Um bei zukünftigen Jobgesprächen einen guten Eindruck zu hinterlassen, haben die Schüler des Beruflichen Gymnasiums Witzenhausen an dem viertägigen Workshop „Pro Innovation“ mit Mona Fresz im Witzenhäuser Rathaussaal teilgenommen. Ziel war es, die eigenen Stärken und Schwächen herauszufinden und zu erlernen, wie man einen guten Eindruck hinterlässt. Sich zu präsentieren, Gespräche zu führen und Feedback zu bekommen, standen wiederholt auf der Tagesordnung. „Leider hat eine Krankheitswelle bei uns zugeschlagen. Deswegen ist der Kurs ziemlich klein geraten“, erklärt Moderatorin Mona Fresz. „Neben allgemeinen Workshopelementen ging es mir vor allem um das Üben von Vorstellungsgesprächen. Wir wollten Kommunikation lebendig machen.“ Dafür bot die Stadtverwaltung ihre Räume an.

Wichtiger Trainingspunkt war dabei, in Simulationsgesprächen die eigenen Schwächen gewinnbringend zu formulieren und für sich selbst zu werben. „Man lernt vor allem, nicht in Fallen zu tappen und auch das Gespräch selbst zu lenken“, erklärt Schülerin Zoé Woltmann. „Konkret wissen wir jetzt auch, worauf wir bei einer Bewerbung achten müssen“, sagt Schülerin Anais Benderoth.

Das Projekt „Pro Innovation“ gibt es seit 2011. Zielgruppen sind Schüler der Fachrichtungen Wirtschaft, Technik und Biologietechnik. Zudem werden sie in Patenschaften zu Unternehmen in der Region vermittelt. „Wir wollen die Schüler natürlich in der Region behalten“, erklärt Michael Zimmermann von der Stadt Witzenhausen. Die Interessen der Schüler reichen dabei von einem Job bei der Kriminalpolizei bis hin zur Tiermedizin. Die meisten können sich sogar vorstellen, auch in Zukunft in Witzenhausen zu arbeiten.

Ein weiteres Element, welches man in einen zukünftigen Workshop integrieren könne, sei laut Mona Fresz ein Onlinevorstellungsgespräch. Ein Verfahren, das alle Beteiligten jedoch mit Abneigung sehen: „Die Signale, die man online aussendet, sind manchmal schwer zu deuten“, erklärt Zoé. Für Michael Hofmann fehle hier der erste Eindruck als Bewertungskriterium: „Das Reinkommen ist oft schon entscheidend, denn die ersten Sekunden zählen bei jedem Vorstellungsgespräch.“ (kes)

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