Abschluss der 58.Europäischen Jugendwoche auf Burg Ludwigstein

Folklore zum Anfassen bei der Eurokirmes

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Setzten Glanzpunkte: Harmonisch abgestimmt und mit vielen akrobatischen Figuren begeisterte die georgische Folkloregruppe „Marula“.

Burg Ludwigstein. Mit Folklore zum Anfassen und einem fröhlichen Abschlussfest ging die 58. Europäische Jugendwoche am Samstagnachmittag auf Burg Ludwigstein zu Ende.

Auf der Eurokirmes zeigten alle vier beteiligten Gruppen nochmals Ausschnitte aus ihrem Programm und begeisterten mit süditalienischem Tarantella, böhmischer Volksmusik, georgischem Volkstanz oder deutscher Folklore.

Aber auch zusammen sangen, tanzten und musizierten sie. So hatten sich unter der Woche Orchester-, Tanz- und Gesangsarbeitsgruppen aus allen vier Ländern gebildet, die gemeinsam einige Stücke einübten und den Zuschauern auf der Abschlussveranstaltung präsentierten.

Mit Lichtschwert als Dirigentenstab wurden im Burginnenhof vom „europäischen Orchester“ einige Melodien aus dem Filmklassiker „Star Wars“ präsentiert und gemeinsam ein Beatles-Song gesungen. „Ziel sei es, gemeinsam zu musizieren, sich auszutauschen und voneinander zu lernen“, sagte der Leiter der gemeinsamen Orchester-Gruppe Maciej Derra von den Ludwigsteinern.

Auch eine Kreativ- und Kunst-Arbeitsgemeinschaft hatte sich gebildet, die im Laufe der Woche Motive der Burg und auch der Jugendwoche im Bild festhielten. Einige ihrer Werke wurden den Besuchern per Versteigerung angeboten. So hatte Sophie aus Italien Franziska und Viktoria von den Ludwigsteinern beim Tanz in Acryl gemalt. Ersteigert wurde das Bild von Franziskas Mutter Rita Jockel, die vor 16 Jahren mit einer portugiesischen Gruppe auf der Burg war und dort ihren späteren Mann kennenlernte. Er spielte bei den Ludwigsteinern den Kontrabass.

Abschluss der Europäischen Jugendwoche mit Eurokirmes

Mit dem Lied „Wir sind alle Kinder dieser Welt“ und den schwingenden Fahnen von Lettland, Polen, Portugal und Deutschland zeigten die Kinder der „Ludwigsteiner“, dass europäischer Austausch in vielerlei Hinsicht gelebt wird.

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