Witzenhausen: Tiefe Gräben um Becken

Demontage der Technik im Freibad in Witzenhausen startet

Tiefe Gräben um das Becken und hohe Wälle mit ausgebaggerter Erde: Nach einer Verzögerung gehen die Arbeiten im Freibad Witzenhausen weiter, berichten Stadtwerke-Mitarbeiter Christoph Küthe, Stadtwerke-Chef Thomas Meil und Bürgermeister Daniel Herz.
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Tiefe Gräben um das Becken und hohe Wälle mit ausgebaggerter Erde: Nach einer Verzögerung gehen die Arbeiten im Freibad Witzenhausen weiter, berichten Stadtwerke-Mitarbeiter Christoph Küthe, Stadtwerke-Chef Thomas Meil und Bürgermeister Daniel Herz.

Nach Verzögerungen in den vergangenen Wochen geht die Freibadesanierung in Witzenhausen weiter. Aktuell sind fast um das ganze Becken tiefe Gräben ausgebaggert, Rohre liegen frei.

Witzenhausen – Rund vier Wochen wurden durch die Verzögerungen verloren, die aber teilweise wieder aufgeholt wurden, indem andere Arbeiten verlegt wurden, berichtet Stadtwerke-Mitarbeiter Christoph Küthe. Zustande kam die Verzögerung, da Widerspruch gegen eine Ausschreibung für Arbeiten eingelegt wurde. „Es hat gedauert, bis das durch war“. Stadtwerke-Chef Thomas Meil erklärt zudem, dass auch für das Freibad in Witzenhausen das momentan generelle Problem greife: Es gibt Schwierigkeiten bei der Materiallieferung.

Nun sind bereits, so Küthe, alle Oberflächen für die Tiefbauarbeiten erledigt und die Rohrleitungen des Kinderplanschbeckens gelegt. Zudem wurden die Rohrgräben zu einem großen Teil erstellt, das soll spätestens in der kommenden Woche abgeschlossen sein. Als Nächstes soll nun die Bodenplatte für das Kinderplanschbecken aus Beton gegossen werden. In dieser Woche wird die Demontage im Technikraum begonnen, was von außen nicht einsehbar ist, erklärt Küthe. Anfang September geht es dann los mit der Rohrverlegung.

Die Oberflächen sollen laut Küthe im Oktober wieder verschlossen werden. „Dann sind wir in der Wiederaufnahme-Phase“. Heißt: Die Becken werden mit Wasser gefüllt. Das sei wichtig, damit die Fliesen im Winter nicht kaputtfrieren.

Die Arbeiten im Freibad werden in diesem Jahr abgeschlossen werden, sagt Küthe, und Bürgermeister Daniel Herz ergänzt: „Das ist auch eine Vorgabe des Swim-Programms“. Über dieses Förderprogramm wird die Sanierung des Freibades, die mit rund 400.000 Euro zu Buche schlägt, finanziell unterstützt.

„Wir tun alles, um im nächsten Jahr wieder aufzumachen“, versichert Herz, und Meil ergänzt, dass diese hohe Ausgabe für das Freibad ein Zugeständnis der Politik an die Zukunftsfähigkeit des Bades sei. (Von Nicole Demmer)

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