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Freie Fahrt auf der Südbahnhofstraße in Witzenhausen

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Von: Nicole Demmer

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Mit der Schere am Band: (von links) Bauamtsleiter Bernd Westermann, Bürgermeisterin Angela Fischer, ausführender Ingenieur Michael Lorenz, Stadtwerke-Abteilungsleiter Manfred Helmer, Stadtverordnetenvorsteher Peter Schill, Klaus Wiegand von der Firma Küllmer und Bauamtsmitarbeiter Werner Fischer zerschneiden symbolisch das Absperrband an der Straße. Foto: Demmer
Mit der Schere am Band: (von links) Bauamtsleiter Bernd Westermann, Bürgermeisterin Angela Fischer, ausführender Ingenieur Michael Lorenz, Stadtwerke-Abteilungsleiter Manfred Helmer, Stadtverordnetenvorsteher Peter Schill, Klaus Wiegand von der Firma Küllmer und Bauamtsmitarbeiter Werner Fischer zerschneiden symbolisch das Absperrband an der Straße. Foto: Demmer

Witzenhausen. Befahren wird sie schon, nun ist sie auch offiziell eröffnet: Nach einem guten Jahr Bauzeit zerschnitten Vertreter aus Verwaltung, Politik und beteiligten Baufirmen am Donnerstag symbolisch das rot-weiße Flatterband und gaben damit die Witzenhäuser Südbahnhofstraße für den Verkehr frei.

Nachdem bereits vorher die Gelsterbrücke erneuert wurde, standen nun im zweiten Bauabschnitt Sanierungsarbeiten von der Brücke bis zum Südbahnhof an. Keine alltägliche Maßnahme sei dies für Witzenhausen gewesen, betonte Bürgermeisterin Angela Fischer. Immerhin kostete sie gut 1,8 Millionen Euro, von denen der Anteil für den reinen Straßenbau ungefähr 836.000 Euro beträgt. Das Land Hessen beteiligte sich mit rund 320.000 Euro an diesen Kosten. Ausgeschrieben wurde von Stadt, Stadtwerken und Witzenhäuser Wasser-Ver- und Entsorgung.

Neben der Straße an sich wurden unter anderem auch die Parkplätze neu angelegt, für die - wie ausführender Ingenieur Michael Lorenz erklärt - die alten Basaltsteine verwendet wurden, die vorher unter einer dünnen Asphaltschicht auf der Straße lagen. Zudem wurden die Bürgersteige überarbeitet und eine Bushaltestelle sowie Straßenübergänge barrierefrei gestaltet. An der Tennisanlage stehen nun 18 Fahrradständer und die neu gepflanzten Bäume sind von einer Schicht Basaltsteine umgeben, unter denen ein Fließ liegt. Wie Bauamtsleiter Bernd Westermann erklärt, soll dies zum einen Unkraut verhindern, aber auch Hunde davon abhalten, an den Bäumen ihr Geschäft zu verrichten.

Fischer lobte die ausführende Baufirma Küllmer aus Wehretal für die gute Planung, nach der die Anwohner immer zu ihren Grundstücken fahren konnten. Als angenehm bezeichnete Klaus Wiegand von der Firma Küllmer das Klima der Zusammenarbeit. Wichtig sei, dass sie den Termin einhalten konnten. Vorgesehen war eigentlich, dass der Bau Ende September fertig wird.

Als dritter Bauabschnitt steht nun die Strecke von der Gelsterbrücke bis zur Walburger Straße an. Laut Pressemitteilung der Stadt sind hierfür im Haushaltsentwurf für 2017 Gelder für die Planung vorgesehen.

Welche Kritik einige Anwohner an der Straßengestaltung haben, lesen Sie in der gedruckten Samstagausgabe der HNA.

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