„Geben macht uns glücklich“

Erntedank-Gottesdienst des Kirchenkreises hat die Hilfsbedürftigen im Blick

Erntedank unter freiem Himmel: Vor dem Altar sitzen unter anderem die Pfarrerinnen Kerstin Ortmann (links) und Jennifer Keomanee.
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Erntedank unter freiem Himmel: Vor dem Altar sitzen unter anderem die Pfarrerinnen Kerstin Ortmann (links) und Jennifer Keomanee.

Der Erntedankgottesdienst des Kirchenkreises wurde in diesem Jahr auf dem „Öhrchen“ gefeiert.

Wendershausen – Weitergeben von dem, was man selbst in Fülle hat, gebe dem Menschen nicht nur ein besseres Gefühl, sondern „macht uns auch glücklich“.

Das war am frühen Sonntagnachmittag die zentrale Botschaft eines Erntedank-Gottesdienstes, den mehr als 70 evangelische Christen auf der Spiel- und Freizeitanlage zwischen Wendershausen und Rückerode feierten.

Mit einer Sternwanderung zu dem als „Öhrchen“ bekannten Gelände eingeladen hatten die Kirchengemeinden des so bezeichneten Kooperationsraumes Witzenhausen Nord-Ost, namentlich die aus Oberrieden, Werleshausen und Wendershausen. Willkommen geheißen wurden von den beiden Pfarrerinnen Kerstin Ortmann und Jennifer Keomanee auch die Gläubigen aus Unterrieden, Neu-Eichenberg und anderen Orten.

Vor dem Altar, geschmückt mit einem schlichten Holzkreuz, Sonneblumen, Brot, Äpfeln, Trauben und Feldfrüchten, dankte Keomanee wie ihre Amtskollegin für die diesjährige Ernte, die letztlich eine Gabe Gottes sei. „Er versorgt uns gut“, fügte sie hinzu. In den Blick nahm sie zugleich die Hilfsbedürftigen in aller Welt. Konsequenterweise kündigte sie an, sämtliche Lebensmittel, die zum Erntedank gespendet wurden, kämen der örtlichen Tafel zur Weitergabe zugute. Der Erlös aus der Kollekte gehe an die Welthungerhilfe. Die Erde gebe genug her. (zcc)

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