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Bei einem Gottesdienst wurde den Einsatzkräften im Werra-Meißner-Kreis gedankt

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Segnung des neuen Einsatzfahrzeugs: Vor den Rettungskräften des DLRG segnet Pfarrer Hans-Jürgen Wenner das neue Tauchereinsatzfahrzeug des DLRG Werra-Meißner. © Hartmut Neugebauer

Witzenhausen. Blau, Rot und Orange waren die dominierenden Farben beim ökumenischen Gottesdienst am Donnerstagabend in der Christus-Erlöser-Kirche an der Walburger Straße.

Etwa 120 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), der Höhensicherung, des Deutschen Roten Kreuzes, der Rettungshundestaffel sowie einige Pfarrer der Notfallseelsorge waren mit ihrer Einsatzkleidung gekommen, um den Einsätzen des vergangenen Jahres und den vielen in Not geratenen Menschen nochmals zu gedenken.

„Ihr seid da, wenn Menschen Hilfe brauchen“, dankte Pfarrer Hans-Jürgen Wenner den vielen ehrenamtlichen Helfern für ihr Engagement der Nächstenliebe.

Er verglich ihren Einsatz mit dem Gleichnis des barmherzigen Samariters aus dem neuen Testament, das zuvor von Dekanin Ulrike Laakmann verlesen wurde. Auch hier half der Samariter einem von Räubern überfallenen und schwer verwundeten Mann in mehrfacher Hinsicht. Er warb in seinen Ausführungen für eine Rettungskultur des Anstands ohne die sensationslüsternen Mitmenschen, die von den Notsituationen Fotos für die sozialen Netzwerke schießen wollten und dadurch die Rettungsarbeit zusätzlich erschwerten. 

Wenner ermunterte die Rettungskräfte, in schwierigen Situationen die Notfallseelsorge anzufordern. Nachdem eine Abordnung der Rettungskräfte die Fürbitten sprach und alle Rettungskräfte den Segen erhielten, wurde noch das neue Tauchereinsatzfahrzeug des DLRG für den Werra-Meißner-Kreis gesegnet. Dieses etwa 150.000 Euro teure Rettungsfahrzeug hat eine Komplettausrüstung für vier Rettungstaucher mit Notfallkoffern und entsprechender Beleuchtung. 

„Mit einem schwimmfähigen Luftkörper mit Gleitschienen und einem Überlebensanzug ist es auch für die Eisrettung vorgesehen“, ergänzt der Ausbildungsleiter des DLRG im Kreis, Martin Sunkel. 

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