Ausstattung am Ufer bleibt erhalten

Grüner See wird offiziell zur Badestelle

Hier kann bald wieder gebadet werden: Der Grüne See bei Hundelshausen ist wegen der rechtlich unsicheren Lage derzeit gesperrt. Das soll sich ändern. 
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Hier kann bald wieder gebadet werden: Der Grüne See bei Hundelshausen ist wegen der rechtlich unsicheren Lage derzeit gesperrt. Das soll sich ändern. 

Der Badespaß im Grünen See bei Hundelshausen geht doch weiter: Wie Witzenhausens Bürgermeister Daniel Herz am Freitag mitteilte, habe das rechtliche Gutachten ergeben, dass der See sowohl Elemente einer Badestelle als auch eines Naturbads habe.

Aus den Vorschlägen des Gutachtens habe man jetzt ein Kompromiss erarbeitet, der der Stadt Rechtssicherheit bei Badeunfällen verschaffe, so Herz. Das heißt konkret:

  • Der Steg erhält ein Geländer.
  • Die Badeinsel wird fest am Ufer vertäut und erhält ebenfalls ein Geländer.
  • Die Badeaufsicht durch die DLRG wird eingestellt. Aber im Notfall kann man über eine neue Rettungssäule direkt bei der Leitstelle Hilfe holen.
  • Vor Ort werden Schilder aufgestellt, dass es sich um eine Badestelle handelt.

Alle anderen Elemente, die mit viel Arbeit von den Hundelshäusern gebaut wurden, dürfen bleiben. Auch der Kiosk darf wieder öffnen, so Herz. Der Bauhof soll die Änderungen schnell umsetzen, sodass parallel zur Freibaderöffnung am Samstag, 4. Juli, wieder gebadet werden kann.

Hundelshausens Ortsvorsteherin Karin Meißner-Erdt hatte befürchtet, dass der See gesperrt werden muss, und ist nun erleichtert: „Ich freue mich sehr, dass die Badestelle erhalten bleibt. Alles andere wäre tragisch für den Ort gewesen.“ Positiv sei auch der Erhalt des Kiosks, denn der würde mangels einer Kneipe im Ort von vielen gern als Treffpunkt genutzt. Dass eine Rettungssäule aufgestellt werden soll, beruhige sie. An die Badegäste appelliert sie, auch ohne Aufsicht pfleglich mit dem Mobiliar umzugehen und Müll ordentlich zu entsorgen. 

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